Faire Woche

Eine Mitteilung aus dem Rathaus:

„Im Rahmen der deutschlandweiten „Fairen Woche“ haben engagierte Mitglieder der städtischen Fairtrade-Steuerungsgruppe am gestrigen Donnerstag auf dem Wochenmarkt am Kirchplatz über das Thema Fairer Handel und Nachhaltigkeit informiert.

Stadträtin Kerstin Täubner-Benicke und Ulrike Stockmar vom Starnberger Weltladen hatten aber auch fair gehandelte Schokolade zum Probieren und allerlei Informationsmaterialien rund um den fairen Handel dabei, darunter Rezepthefte von Trans-Fair e.V. Auch der fair produzierte Kaffee aus dem Starnberger Weltladen kam gut an. Viele interessierte Starnbergerinnen und Starnberger informierten sich am Stand der Steuerungsgruppe über den Fairen Handel und worauf man beim Kauf von Lebensmitteln, Kleidung und Textilien achten sollte. Auch erfuhren sie, welche Starnberger Geschäfte und Gastronomen Produkte mit dem Fairtrade-Siegel im Sortiment haben und welche Aktio- nen die städtische Steuerungsgruppe bisher ins Leben gerufen hat.

Unter der Homepage der Stadt, Rubrik „Gesellschaft und Soziales“ können Interessierte mehr über das Engagement der Fairtrade-Stadt Starnberg erfahren. Dort finden Sie auch eine Liste mit den beteiligten Einzelhändlern und Gastronomen.

Zum Hintergrund:

Seit Sommer 2019 ist die Stadt Starnberg offiziell Fairtrade-Stadt. Im Rahmen des Starnberger Stadtfestes wurde die Zertifizierungsurkunde feierlich durch einen Vertreter von Trans Fair e.V. überreicht.

Die Steuerungsgruppe, ein Zusammenschluss aus Ehrenamtlichen und Mitarbeitern der Stadtverwaltung, hat es nach dem positiven Stadtratsbeschluss im Mai 2017 für eine Bewerbung geschafft, alle Kriterien für den Titel zu erfüllen. Neben dem Starnberger Gymnasium konnten die Kirchengemeinden, die STAgenda 21, der Weltladen Starnberg sowie Gastronomen, Einzelhändler und Vereine als Partner gewonnen werden.

Starnberg ist eine von über 2.000 Fairtrade-Städten in 36 Ländern. In Deutschland tragen inzwischen rund 600 Kommunen den Titel. In allen Fairtrade-Städten haben sich Akteure aus Politik, Zivilgesellschaft und Wirtschaft vernetzt und fördern den fairen Handel auf kommunaler Ebene.“

Abschlussfest Leseclub gelungen

Eine Mitteilung aus dem Rathaus:

Über 179 Anmeldungen gab es dieses Jahr für den zum vierten Mal durchgeführten Sommerferien- Leseclub der Stadtbücherei Starnberg. Zusammen haben die sechs- bis zwölfjährigen Kinder 1.112 Bücher gelesen und bewertet. Damit wurde dieses Jahr erneut ein neuer Rekord aufgestellt.

Als Belohnung für ihr Engagement in den Schulferien haben sich ca. 60 Kinder am Samstag in der kleinen Schlossberghalle eingefunden um von Frau Rund bei dem Theaterstück „Ein Buch – ein Wurm – Ein Bücherwurm“ zum Lachen und Staunen gebracht zu werden.

Im Anschluss fand durch die Zweite Bürgermeisterin Angelika Kammerl die Preisverlosung statt. Es wurden Eintrittskarten für den Bayernpark, Gutscheine für das Seebad, die Eiswerkstatt, Eisdiele Stracciatella, für Spielgolf, die Bücherjolle sowie Badehandtücher, Spielwaren, und Überraschungspakete verlost.

Ein besonderer Dank gilt folgenden lokalen Unternehmen, die wieder Preise für die leseeifrigen Kinder gespendet haben: Bücherjolle, Buchhandlung Rupprecht, Eisdiele Stracciatella, Eiswerk- statt, gwt, Schreibwaren Zwickel, Seebad Starnberg, Spielgolf und Spielwaren Krömer.

Zudem erhielt der 9-jährige Vielleser Sungmin, der im Aktionszeitraum 52 Bücher gelesen hat ein Badehandtuch. Die Kinder mit den drei kreativ gestalteten Bewertungskarten erhielten zusätzlich einen Buchpreis.

Daneben ging kein Kind leer aus. Neben einer Urkunde hat jedes Kind einen Trostpreis erhalten.

Alle Kinder, die am Samstag nicht persönlich anwesend waren, können ihre Urkunde sowie ggf. gewonnenen Preise während der Öffnungszeiten in der Bücherei im 1. OG an der Info abholen.

Bei Fragen können Sie sich während der Öffnungszeiten unter Tel: 08151/3049 an das Büchereiteam wenden oder Sie schreiben eine E-Mail an buecherei(at)starnberg.de.

Fair Trade auf dem Markt

Die Auszeichnungsfeier der Stadt Starnberg zur Fair-Trade-Town ist nun mehr als ein Jahr her. Bis zur Zertifizierung war es ein intensiver Weg und um weiterhin „Fair-Trade-Town“ zu sein, bedarf es vieler Bemühungen.

Die Steuerungsgruppe, bestehend aus Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Stadtverwaltung, des Stadtrates und zahlreichen Ehrenamtlichen aus verschiedensten Bereichen, trifft sich regelmäßig, um neue Aktionen zu planen und sich über das Thema“Fair Trade“auszutauschen.

Aufgrund der Corona-Pandemie war es in diesem Jahr zeitweise leider unmöglich, geplante Aktionen und Veranstaltungen umzusetzen. Die Steuerungsgruppe ist sich jedoch einig, dass es jetzt wieder an der Zeit ist, ihre Arbeit auch in der Öffentlichkeit sichtbar zu machen. Daher dürfen sich die Besucherinnen und Besucher des Starnberger Wochenmarktes im Rahmen der „Fairen Woche“ am Donnerstag, 17.09.2020 ab 9 Uhr auf dem Kirchplatz über einen Stand freuen, an dem sie sich über das Thema Fair-Trade informieren und einige Schmankerl probieren können.

Negative Antwort der Bahn

Wie berichtet hat Stefan W. Zeil, Mitglied im Starnberger Ortsverband der FDP, eine Petition gestartet, die dem Starnberger Seebahnhof zu einem Aufzug zu den Bahnsteigen und zu deren Bedachung verhelfen soll. Die Petition erfreut sich großer Unterstützung in der Bevölkerung, scheint die Verantwortlichen bei der Bahn aber nicht zum Handeln zu bewegen. Sie pochen wie seit Jahrzehnten stattdessen auf die Erfüllung des von UWG-Stadtrat Otto Gaßner 1987 ausgehandelten Vertrags zwischen der Stadt Starnberg und der Bahn. Da die Stadt diesen Vertrag bisher aus verschiedenen, vor allem aber Gründen der finanziellen Unausgewogenheit nicht erfüllt hat, wurde sie von der Bahn auf Schadensersatz über 170 Millionen Euro verklagt. Der Ausgang des juristischen Verfahrens, das voraussichtlich mehr als zehn Jahre in Anspruch nehmen wird, ist ungewiss. Deshalb hatten Zeil sowie FDP-Vertreter aus Bund und Land, aber auch der Vorstand des Starnberger Bürgervereins Schöner zum See an den Chef der Deutschen Bahn, Richard Lutz, geschrieben. 

Zeil erklärt zur Antwort aus München:

„Dazu erkläre ich als Initiator der Petition:
Die Deutsche Bahn verweigert sich in ihrer Stellungnahme zur Petition einer kurzfristigen Lösung beim Starnberger Seebahnhof. Dieses ist nicht hinnehmbar, bedeutet es doch, dass die Bahn ihre Kund*innen noch auf unabsehbare Zeit und auch im kommenden Winter in Regen und Schnee stehen lässt und auch ein barrierefreier Ausbau des Bahnhofes nicht in Sicht ist. Der pauschale Verweis auf einen juristischen Sachverhalt, der nicht öffentlich nachvollziehbar ist, ist höchst unbefriedigend und lässt den Willen zu einer schnellen Lösung vermissen.
Jetzt ist der Starnberger Stadtrat und insbesondere Starnbergs Bürgermeister Patrick Janik gefordert auf eine kurzfristige Lösung hinzuwirken. Es haben viele Gruppierungen im Starnberger Stadtrat im Wahlkampf sich für Dach- und Barrierefreiheit am Seebahnhof ausgesprochen, jedoch sind dies nur leere Worte, wenn sich der Stadtrat nun nicht einmütig für eine kurzfristige Lösung im Sinne der Petition ausspricht. Eine konkrete Planung für die Zeit bis eine Gesamtlösung umgesetzt ist muss her und ist von der Stadt Starnberg einzufordern. Sollte der erste Bürgermeister in der nächsten Stadtratssitzung am 28.09.2020 keine öffentliche Erklärung zum Sachstand “Kurzfristige Lösung Seebahnhof” abgeben und weitere konkrete Schritte benennen, wird ein Lösungsvorschlag aus der Zivilgesellschaft erforderlich sein.”
Den Starnberger*innen und allen Freunden des Starnberger Seebahnhofs rufe ich zu: “Unterstützen Sie jetzt die Petition unter openpetition.de/!Seebahnhof . Wir werden bei diesem Thema nicht lockerlassen.”

Hier die Antwort von Klaus Dieter Josel, dem Vertreter der Deutschen Bahn in München:

„Sehr geehrter Herr Zeil,

vielen Dank für Ihr Schreiben vom 02. August dieses Jahres, in welchem Sie die aktuelle Situation am Bahnhof Starnberg ansprechen.
Die DB Station&Service AG ist für den Betrieb und den Ausbau von Bahnhöfen zuständig. Die Rahmenbedingungen der Finanzierung für den barrierefreien Ausbau werden im Allgemeinen von Bund und Freistaat festgelegt.
In diesem speziellen Fall wurde jedoch vor Jahren ein Vertrag mit der Stadt Starnberg geschlossen, der die Finanzierung von wesentlichen Maßnahmen zum barrierefreien Ausbau der Station durch die Stadt Starnberg beinhaltet. Hierzu fordert aktuell die Bahn, wie Sie derzeit auch der Presse entnehmen können, im Rahmen eines Klageverfahrens Schadensersatz wegen Nichterfüllung der genannten Vertragspunkte. Ich kann Ihren Verdruss in der Sache daher sehr gut nachvollziehen.
Das von Ihnen erwähnte Bahnsteigdach musste aus baulichen Gründen abgetragen werden. Um Fahrgästen weiterhin Schutz vor Wind und Regen bieten zu können, wurden vor einigen Jahren zur Kompensation bereits Wetterschutzanlagen errichtet. Ergänzend dazu ist unter der überdachten Treppen-Einhausung ein wettergeschütztes Warten möglich.
Sehr geehrter Herr Zeil, Sie können versichert sein, dass uns die Notwendigkeit des barrierefreien Ausbaus inkl. der damit einhergehenden Neuüberdachung an der Station Starnberg sehr bewusst ist. Ich bitte jedoch um Verständnis, dass bis zur Klärung des oben angeführten juristischen Sachverhaltes kein barrierefreier Ausbau sowie weitere bauliche Maßnahmen erfolgen können.“

Abschlußfest Leseclub

Am Samstag, 12.09.2020 findet um 15 Uhr im Großen Saal der Schlossberghalle, Vogelanger 2, das Abschlussfest des Sommerferien-Leseclubs der Stadtbücherei Starnberg statt. Die teilnehmenden Kinder erwartet ein abwechslungsreiches Programm mit Frau Rund, die ein Theaterstück voller Zauber, Magie und Fantasie aufführt.

Alle Kinder, die im Aktionszeitraum vom 14.07.2020 bis 08.09.2020 mindestens drei Bücher gelesen und bewertet haben, erhalten für ihr Lese-Engagement eine Urkunde.

Daneben werden tolle Preise verlost, die durch die Zweite Bürgermeisterin Angelika Kammerl gezogen werden. Als Hauptpreis gibt es zwei Eintrittskarten für den „Bayern-Park – Das Freizeitparadies“ zu gewinnen. Zudem werden die kreativsten Bewertungskarten prämiert.

Der Einlass zum Abschlussfest ist nur für Mitglieder mit Clubausweis möglich. Aufgrund der aktuellen Situation wird für jedes Kind ein fester Sitzplatz vergeben, sodass eine verbindliche Anmeldung per E- Mail an buecherei(at)starnberg.de oder telefonisch unter 08151/3049 erforderlich ist.

Die Nummer des Clubausweises, die auf der Vorderseite notiert ist, ist gleichzeitig auch die Sitzplatznummer, deshalb muss dieser unbedingt zum Abschlussfest mitgebracht werden.

Auch bei leichten Krankheitssymptomen ist ein Besuch der Veranstaltung leider ausgeschlossen. Jeder Besucher muss außerdem einen Mund-Nasen-Schutz tragen, solange er sich nicht auf seinem Platz befindet.

Über den Sommerferien-Leseclub:
Im letzten Jahr haben rund 15.440 Kinder und Jugendliche in den Sommerferien fast 122.000 Bücher gelesen haben. Damit ist der Sommerferien-Leseclub das erfolgreichste Ferienprogramm in Bayern. Der Sommerferien-Leseclub in Bayern ist eine Initiative des Bayerischen Bibliotheksverbandes e.V. und wird von der Bayerischen Staatsbibliothek/Landesfachstelle für das öffentliche Bibliothekswesen konzipiert.

Bei Fragen können Sie sich gerne telefonisch (08151/3049) oder per E-Mail (buecherei(at)starnberg.de) an die Stadtbücherei Starnberg wenden.

SzS schreibt an Bahnchef

Wie schon seit Jahren mehrmals hat der Bürgerverein „Schöner zum See (SzS)“ nun nochmals einen Versuch unternommen die herunter gewirtschafteten Verhältnisse am Starnberger Seebahnhof ins Rampenlicht zu rücken. Die beiden Vereinsvorsitznden Maximilian Ardelt und Günther Krawitz haben an den Chef der Deutschen Bahn AG sowie den Bayerischen Ministerpräsidenten Markus Söder geschrieben. Ihr Ziel ist, die Verantwortlichen endlich zur Aufnahme kostruktiver Gespräche zu bewegen.

Hier der Wortlaut der Schreiben:

„vor 8 Jahren hat die Deutsche Bahn aus Sicherheitsgründen die Dachabdeckungen des Bahnhofs See in Starnberg entfernt. Sie hat damit einen der schönsten denkmalgeschützten Bahnhöfe Deutschlands mit See- und Alpenblick zu einem Schandfleck der Stadt und Bahn verkommen lassen.

 Seit 8 Jahren sind die Bahnkunden bei Wind und Wetter schutzlos Regen und Schnee ausgesetzt. Sie fordern seither erfolglos eine neue Bedachung. Ebenso fordern sie endlich barrierefreie Zugänge zu diesen Bahnsteigen statt der heute langen und mit Baumaterial nur notdürftig geschützten Treppen aus der Unterführung zum See.
Seit 8 Jahren verweigert die zuständige DB München nun mit immer neuen Planungen für umstrittene Gleis – und Bahnsteigverlegungen eine sanierung. 1  1/2 -jährige Mediationsgespräche zwischen Stadt und Bahn zur einvernehmlichen Beseitigung dieser Missstände wurden zuletzt im Juli 2019 mit einer völlig abwegigen Schadensersatzklage über 170 Mio. € aus längst verjährten, uralten Vereinbarungen mit der Stadt seitens der DB abgebrochen. Jedwede Veränderungen des Bahnhofs See wurden erst nach weiteren etwa 10 Jahren mit einer Realisierung der Münchener S-Bahn-Stammstrecke und entsprechenden Veränderungen des Bahnbetriebs in Aussicht gestellt – unglaublich.
Nicht nur unsere lnitiative ,,Schöner zum See“ mit mehr als 500 Mitgliedern, sondern alle Starnberger Bürger wie u.a. die lnitiative/Petition ,,Dach und Aufzug für Deutschlands schönsten Seebahnhof“ ist das rücksichtslose Verhalten der DB München unbegreiflich. Es schadet massiv dem Ansehen der Deutschen Bahn AG und damit u.a. auch zukunftsfähigen Mobilitätskonzepten für die ganze Region. Wir bitten Sie nachdrücklich dafür zu sorgen, dass umgehend konstruktive Gespräche mit der Stadt Starnberg sowie dem Freistaat Bayern geführt und Maßnahmen eingeleitet werden, um den Bahnhof See in Starnberg verkehrssicher, barrierefrei und überdacht zu sanieren.“

Musikschule wieder in Betrieb

Eine Mitteilung aus dem Rathaus:

„Am 02.07.2020 informierte Erster Bürgermeister Patrick Janik die Öffentlichkeit, dass die Stadtverwaltung im Zuge der Voruntersuchungen für den geplanten Umbau Kenntnis davon erlangt hatte, dass im Gebäude der städtischen Musikschule offensichtlich erhebliche Brandschutzmängel vorlagen und die Nutzung als Musikschule überdies baurechtlich nicht genehmigt ist. Daher sah sich die Stadtverwaltung gezwungen, den Betrieb der Musikschule Starnberg vorläufig einzustellen.

Nach der Schließung des Musikschulgebäudes wurden bei einer ersten Begehung mit Vertretern der
Stadt Starnberg, des Kreisbauamtes und Sachverständigen am 6.7.2020 mehrere bauliche Maßnahmen festgelegt, die eine Wiedereröffnung der Musikschule zum neuen Schuljahr 20/21 ermöglichen sollten.

Zu den Maßnahmen gehörten neben dem Einbau von neuen Treppenhaustüren im Erdgeschoss und Obergeschoss, zusätzliche rauchdichte Abdichtungen von Türen zu den Fluren sowie der Einbau weiterer funkvernetzter Rauchmelder.
Das städtische Hochbauamt arbeitete seither mit den verantwortlichen Hausmeistern und den Mitarbeiter*innen der Musikschule mit Hochdruck an der Umsetzung dieser Maßnahmen.
Nach der abschließenden Begehung am vergangenen Mittwoch, 02.09.2020 stimmte das Kreisbauamt des Landratsamtes Starnberg zur großen Freude aller Beteiligten einer Nutzungsaufnahme zu. Der Betrieb der Musikschule ist daher wieder bedenkenlos und pünktlich zum neuen Schuljahr möglich.
„Mein großer Dank gilt dem Kreisbauamt, dem städtischen Hochbauamt, den Hausmeistern sowie den Mitarbeiter*innen der Musikschule, die durch ihr enormes Engagement in den letzten Wochen eine Wiederaufnahme des Betriebs erst möglich gemacht haben. Ganz herzlich möchte ich mich auch bei den Eltern unserer Musikschüler*innen für ihre Geduld und ihr Vertrauen in die Arbeit unserer Musikschule bedanken“, so Zweite Bürgermeisterin Angelika Kammerl.“

Ende der Chlorung

Eine Mitteilung aus dem Rathaus:

„Seit dem einmaligen Keimbefund im Ortsnetz der Ortsteile Wangen, Schorn, Oberdill, Fercha und Unterschorn bei einer routinemäßigen mikrobiologischen Untersuchung vor rund zwei Wochen, blieben erfreulicherweise alle weiteren Wasserproben ohne Befund.

In Absprache mit dem Gesundheitsamt Starnberg wird deshalb die angeordnete Schutzchlorung des Trinkwassers beendet. Auch das Abkochen des Trinkwassers ist nicht mehr erforderlich. Es wird jedoch noch einige Tage dauern, bis das Chlor wieder restlos aus dem Leitungsnetz verschwunden ist. In den nächsten Wochen wird weiterhin eine engmaschige Beprobung stattfinden, um die Wasserqualität besonders zu überwachen.“

Spartenbrücke wird abgebaut

Eine Mitteilung des Staatlichen Bauamtes Weilheim:

„DAS STAATLICHE BAUAMT WEILHEIM BAUT AM MONTAGABEND, 7. SEPTEMBER 2020

DIE BRÜCKEN MIT DEN VERSORGUNGSLEITUNGEN, DIE FÜR DAS DSV-TESTFELD

ZUM EINSATZ KAMEN, AB. BEGINN DER SCHRITTWEISEN DEMONTAGE

VORAUSSICHTLICH AB 20 UHR.
 
DEN AUFTAKT BILDET DER RÜCKBAU DER SPARTENBRÜCKE AM GEHWEG VOR DEM

GYMNASIUM AB CA. 20 UHR.. GEGEN 21 UHR FOLGT DER ABBAU DER

SPARTENBRÜCKEN ÜBER DIE LEUTSTETTENER STRAßE UND DIE B 2. HIER

KOMMT ES ZU KURZEN TEIL- UND VOLLSPERRUNGEN, BEI DENEN DIE POLIZEI DEN

VERKEHR REGELT UND BEI BEDARF ANHALTEN WIRD.
Ab spätestens 5:00 Uhr am Dienstag, den 8. September 2020 ist der

Ursprungszustand der Straßen wieder hergestellt. Die Rheinlandstraße

ist bereits seit heute, Freitag, den 04.09.2020 wieder für den

Verkehr freigegeben.
Mit dem abgeschlossenen Rückbau wurden die Düsarbeiten daher

erfolgreich und termingerecht vor Schulbeginn fertiggestellt. In den

nächsten Wochen werden im Bereich der Grünfläche am McDonald´s

noch Bohrungen durchgeführt, die den Verkehr jedoch nicht

beeinflussen.“

Auf Fritsch folgt Scheckinger

Eine Mitteilung des staatlichen Bauamtes Weilheim:

„Das Staatliche Bauamt Weilheim hat einen neuen Behördenleiter. Herr Leitender Baudirektor Stefan Scheckinger leitet seit 1. September 2020 die Weilheimer Behörde. Er folgt auf Uwe Fritsch, der nach gut dreijähriger Tätigkeit an das Bauministerium in München wechselt.
 
Der bisherige Leiter des Staatlichen Bauamts Weilheim, Herr Leitender Baudirektor Uwe Fritsch, wurde zum 1. September 2020 an das Bayerische Staatsministerium für Wohnen, Bau und Verkehr in München versetzt. Fritsch hat die Weilheimer Behörde seit Juli 2017 geleitet. Das Staatliche Bauamt ist in den Landkreisen Weilheim-Schongau, Landsberg am Lech, Starnberg, Bad Tölz-Wolfratshausen und Garmisch-Partenkirchen verantwortlich für ein Straßennetz mit einer Gesamtlänge von mehr als 1.500 km. Der Fachbereich Hochbau im Staatlichen Bauamt Weilheim betreut rund 1.300 Gebäude in mehr als 200 Liegenschaften des Freistaates Bayern, des Bundes, der NATO, der Gaststreitkräfte sowie der Kirchen im Rahmen der staatlichen Baupflicht.
In seiner Funktion als Bereichsleiter Straßenbau war Fritsch u.a. verantwortlich für die Bauprojekte B 2 Tunnel Starnberg, B 23 Ortsumgehung Garmisch-Partenkirchen mit Kramertunnel, B 23 Erneuerung der Echelsbacher Brücke, St 2069 Westumfahrung Starnberg, St 2014 Erneuerung der Mühlkanalbrücke Schongau und St 2063 Ausbau der Ortsdurchfahrt Tutzing. Planerische Fortschritte wurden erzielt in den Planfeststellungsverfahren für die B 472 Nordumgehung Bad Tölz und die B 2 Ausbau Wielenbach-Pähl, bei der Wiederaufnahme der Planungen für die B 2 Ortsumgehung Garmisch-Partenkirchen mit Wanktunnel sowie bei den Vorplanungen für die B 2 Ortsumgehung Weilheim, die B 2 Ortsumgehung Murnau und die B 23 Ortsumgehung Oberau.
Künftig leitet er am Bayerischen Bauministerium eine neugeschaffene Einheit, die sich im Rahmen einer Reform der Bauverwaltung mit personellen, organisatorischen und finanziellen Fragestellungen beschäftigen wird.
Zum 1. September 2020 übernahm Leitender Baudirektor Stefan Scheckinger die Leitung des Staatlichen Bauamtes Weilheim.
Stefan Scheckinger, 1971 in München geboren, studierte ab 1991 Bauingenieurwesen an der TU München. Danach trat er als Referendar in die Bauverwaltung ein und legte 1998 die große Staatsprüfung ab. Anschließend war er als Planungsreferent in der Autobahndirektion Südbayern tätig. Er wirkte u. a. bei der Planung des sechsstreifigen Ausbaus der A 8 West und des Neubaus der A 99 West mit. 2003 wurde Scheckinger Abteilungsleiter für den Landkreis Rosenheim am Straßenbauamt Rosenheim. Ab 2004 war er im Straßenbauamt München als Abteilungsleiter für die Landkreise Dachau, Fürstenfeldbruck und Starnberg zuständig. Zu seinen Projekten zählten der Entlastungstunnel Starnberg und die Nord- und Ostumfahrungen von Dachau. Ab 2006 war er als Referent im Sachgebiet „Oberbayern und Schwaben“ in der damals noch im Bayerischen Innenministerium angesiedelten Obersten Baubehörde tätig. 2009 wechselte er in die Pressestelle des Bayerischen Innenministeriums und wurde anschließend persönlicher Referent von Staatsminister Herrmann. 2012 kehrte Scheckinger in die Oberste Baubehörde zurück. Nach einem kurzen Einsatz im Sachgebiet „Bundesautobahnen“ wurde er Referent für das Personalwesen im Sachgebiet „Allgemeine Aufgaben und Straßenbetriebsdienst“. Er wirkte hier unter anderem bei der Ausbildung der Baureferendare mit. Seit April 2016 leitete Scheckinger die Dienststelle München der Autobahndirektion Südbayern und war dort für den achtstreifigen Ausbau des Autobahnrings München, für die Sanierung der Blow-Up gefährdeten A 92 und die Seitenstreifenfreigabe auf der A 9 zuständig. Im September 2017 wechselte Scheckinger nach Augsburg. Er leitete dort den Bereich Straßenbau am Staatlichen Bauamt. In seiner Zeit wurde unter anderem der vierstreifige Ausbau der B 300 zwischen Dasing und Aichach fertig gestellt. Zudem liefen in dieser Zeit die Baumaßnahmen für die Ortsumgehung Adelsried und die Planungen für die Ortsumfahrungen Diedorf und Tapfheim und auch für die Osttangente Augsburg.
Herr Scheckinger wird in seiner Funktion als Bereichsleiter Straßenbau die laufenden Baumaßnahmen und Planungen zielorientiert weiterführen. Wichtige Meilensteine, die es in den nächsten Jahren im Straßenbau zu erreichen gilt, sind der Start der Vortriebsarbeiten für den Tunnel Starnberg, die termingerechte Fertigstellung des Kramertunnels, die Wiedereröffnung der Echelsbacher Brücke, die Baubeginne für die Nordumfahrung Bad Tölz und für den Ausbau der B 2 nördlich Weilheim sowie die konsequente Weiterführung der Planungen für den Wanktunnel und die Ortsumgehungen von Weilheim, Murnau und Oberau. Weitere Schwerpunkte sind bei der Bestandserhaltung des Straßennetzes und dem Bau von Radwegen zu setzen.“