Anfang des Monats haben beim 190-Mitglieder zählenden Verein „Umweltbewusste Verkehrsentlastung Starnberg e.V.“ Neuwahlen des Vorstands stattgefunden. Dabei wurde der bisherige Vorsitzende, der ehemalige UWG-Stadtrat Jürgen Busse, erneut im Amt bestätigt. Den engeren Vorstand verlassen hat Altbürgermeister Ferdinand Pfaffinger, der künftig auch nicht dem Beirat angehören wird.

Die Internetseite des Vereins (www.verkehr-starnberg.de) gibt Auskunft, wie sich die neue Führungsriege zusammensetzt. Busses Stellvertreter bleibt Stefan Frey, der CSU-Ortsverbandschef und -Stadtrat ist. An Stelle von Pfaffinger übernimmt die Grünen-Stadträtin Martina Neubauer den Posten des Dritten Vorsitzenden. Schatzmeister bleibt wie bisher Franz Xaver Hirschbold, langjähriges CSU-Mitglied aus Leutstetten. Einen Wechsel gab es auch beim Schriftführer. Auf den ehemaligen Grünen-Stadtrat Fritz Urban folgt nun der stellvertretende SPD-Ortsvorsitzende: Yves Meyer.

Dem 15köpfigen Beirat gehören jetzt folgende Personen an:

Theo Beigel, Werner Berger, Anton Brunner, Werner Duschek, Marianne Floritz, Otto Gaßner, Frank Hauser, Ludwig Jägerhuber, Patrick Janik, Holger Knigge, Rudi Nirschl, Thorsten Schüler, Peter Specht, Tim Weidner und Materna Weskamp. Ausgeschieden sind damit neben Pfaffinger noch Hans Beigel, Reinhard Koch und Maria Schweitzer. Duschek, Janik, Weskamp und Nirschl kamen dafür neu hinzu.

Als seine Ziele gibt der Verein an:

  • Unterstützung für alle Maßnahmen, die der Umsetzung des B2-Tunnel-Projektes dienen
  • für die  Mobilitätsbedürfnisse der Bürger im Einklang mit den Belangen des Umweltschutzes sorgen
  • sich gegen den Bau weiterer Umgehungsstraßen durch schützenswerte Natur zu wenden
  • sich für eine Entlastung vom Autoverkehr im Stadtgebiet und in den Ortsteilen einsetzen
  • sich engagieren für die Verwirklichung eines nachhaltigen Mobilitätskonzeptes
  • in sachlicher Form über das B2-Tunnel-Projekt zu informieren

Die Stadträte in Vorstand und Beirat – Frey, Jägerhuber (beide CSU), Janik,  Gaßner (beide UWG), Neubauer (Grüne) und Weidner (SPD) – haben aber entgegen der Vereinsziele am 20. Februar dieses Jahres für eine ortsferne Umfahrung im Sinne der von der Bürgerliste seit Jahrzehnten verfolgten Trasse gestimmt. Allerdings nur für die Planung.