„Global denken, lokal handeln“ – das war 1992 ein weltweiter Anstoß. Auch in Starnberg machte man sich fortan mehr Gedanken über den Umgang mit Ressourcen, mit Natur und Umwelt. Im März 1997 war es dann soweit:  Die STAgenda wurde ins Leben gerufen und acht Arbeitskreise eingerichtet. Der Starnberger Stadtrat verabschiedete Leitlinien und Aktionsprogramme. Mit einem Abend in der Schlossberghalle wurde das Jubiläum jetzt in der Schlossberghalle gefeiert. Thema zum 20. Geburtstag: „Treuhänder der Schöpfung“. Thomas Ködelpeter von der ökologischen Akademie e.V. aus Linden war Referent des Abends. Er hielt einen Rückblick auf den Agenda-Prozess in Starnberg und wagte einen Ausblick, wie der Prozess auch in Zukunft erfolgreich fortgesetzt werden kann.

Bürgermeisterin Eva John lobte die Akteure: „20 Jahre Starnberger Agenda 21, das sind 20 Jahr bürgerschaftliches Engagement in stetig engem Austausch mit Stadtverwaltung und Stadtrat. Die STAgenda hat in den letzten 20 Jahren unser Stadtleben ganz aktiv mitgestaltet und besonders unser Bewusstsein für eine lebenswerte Umwelt mitgeprägt.“ Johns Wunsch: „Das sollte auch noch die nächsten 20 Jahre so sein.“ Es bleibe noch genug zusammen zu tun, denn: „Wir sind alle Treuhänder der Schöpfung.“