Im Januar soll die Fair-Trade-Steuerungsgruppe Starnberg ihre Arbeit aufnehmen und im Laufe des Jahres 2018 einen Projektplan erarbeiten. Das wurde beim ersten Informationstreffen in der Schlossberghalle vereinbart. Ideen für Aktionen sind bereits gesammelt worden. Laut Lena Choi, Pressesprecherin des Starnberger Rathauses, hat das Treffen gezeigt, dass sich die nun Beteiligten schon im Vorfeld Gedanken gemacht hatten. Ihre Vorschläge reichten von Möglichkeiten der Öffentlichkeitsarbeit und Bildungsaktivitäten bis zur Anschaffung fair gehandelter Bälle oder Aktionen bei Festen und Veranstaltungen der Stadt. „Ich begrüße es sehr, dass wir eine aktive Gruppe aus der Starnberger Bürgerschaft gefunden haben, die sich für fairen Handel einsetzt und Synergien und Kräfte bündeln wird. Starnberg ist auf einen guten Weg, Fair-Trade-Town zu werden“, freute sich Bürgermeisterin Eva John. Wie berichtet, will sich die Stadt für diesen Titel zertifizieren lassen.

Die Steuerungsgruppe möchte Schulen, Kirchen und Gastronomien mit ins Boot holen. Sei es durch den Verkauf  von Eine-Welt-Produkten oder auch durch spezielle Aktivitäten zu diesem Thema. Die Bürgermeisterin hofft auf Unterstützung durch alle Starnberger Bürger.