Vom 7. bis 9. März vergangenen Jahres war in Starnberg die Ideenwerkstatt des österreichischen Büros „nonconform“ durchgeführt worden. Ergebnis waren eine ganze Reihe von Vorschlägen aus der Bürgerschaft, wie man die Verhältnisse in der Innenstadt verbessern könnte (siehe  Festival der Ideen für die Innenstadt und Ideensammlung in Fraktionen beraten). Im Oktober wurden die Ideen dem Stadtrat vorgestellt, der daraufhin einstimmig beschloss, alles zunächst in den Fraktionen zu beraten. Danach sollten diese sagen, wie es weitergehen sollte, was umgesetzt wird und welche Maßnahmen wie zu entwickeln sind. Die FDP hat ihre Stellungnahme jetzt abgegeben.

„Wir haben die Veranstaltung mit Interesse verfolgt. Überraschend groß war die Beteiligung der Bürger. Immer noch wird nachgefragt, wann eine Umsetzung der vielen Ideen erfolgt!“, schreibt Iris Ziebart, Fraktionssprecherin der FDP.  Dieses bürgerschaftliche Engagement greife man gerne auf und schlage Folgendes vor:

Zum Start solle mit kleineren Maßnahmen zügig begonnen werden: Die Kinderrutsche am Schlossberg, temporäre Bahnsteigdächer am Seebahnhof, an der Seepromenade:  „Platz schaffen“ und entsprechend dem FDP-Antrag vom 28.03.2017 die „Lange Bank“ zwischen Dampfersteg und Seespitz auf der unteren Ebene der Promenade entstehen lassen. Um den Bahnhof herum müsse aufgeräumt werden, indem die Müllinsel vor dem König-Ludwig-Saal versetzt wird sowie Schilder, Tafeln und Markierungen reduziert oder zusammengefasst würden.

Das Empfangsgebäude Bahnhof See könne inszeniert werden: mit temporären Kunst- Projekten, zum Beispiel Spiegel- und Licht-Installationen, als Impuls zur Sanierung des Empfangsgebäudes und Neugestaltung des öffentlichen Raumes Bahnhofsplatz.

Verkehrsberuhigung sieht die FDP für den Bahnhofsplatz vor – nach dem Vorbild von Konstanz könne man das mit einfachen Mitteln erst mal ausprobieren. Am Kirchplatz sollte mehr Spiel und Spass mit einem „Bodendüsen-Brunnen“ geschaffen werden, statt der vorhandenen „maroden Betonkiste“. Die Erreichbarkeit von Rathaus und Schlossberg „für ALLE ist eine wichtige Maßnahme der Inklusion!!“, schreibt Ziebart.

Es gelte weiter Ideen zu sammeln und Referenz-Projekte mit fachkundiger Begleitung gemeinsam zu besichtigen, schlagen die Liberalen vor.