„Starnberg profitiert davon, dass Bayern das erste Bundesland mit einem eigenen WLAN-Netz wird“, schreibt Rathaus-Pressesprecherin Lena Choi. Bis zum Jahr 2020 würden an die 20.000 Hotspots im BayernWLAN kostenfrei zur Verfügung stehen. Die Stadt Starnberg beteilige sich am Förderprogramm „BayernWLAN“ des Freistaates, das vom Landesamt für Digitalisierung, Breitband und Vermessung zentral gesteuert wird.

„In den nächsten Monaten wird die Starnberger Innenstadt, die Seepromenade und das neue Seebad mit WLAN-Hotspots ausgestattet sein, die kostenlos und unbegrenzt von Starnbergern und Gästen zum Surfen im Internet genutzt werden können“, erläutert Erste Bürgermeisterin Eva John. Alle Standorte, die zu großen Teilen dankenswerterweise von privaten Eigentümern zur Verfügung gestellt würden, habe man bereits auf ihre Tauglichkeit prüfen können. Derzeit laufe die vertragliche Abstimmung mit den Eigentümern, so dass in den nächsten Tagen und Wochen mit der Installation der notwendigen Infrastruktur begonnen werde. Sobald diese abgeschlossen sei, gehe das öffentliche WLAN in Starnberg an den Start.

Zur Historie:

Ende 2015 hatten die zuständigen Stadtratsgremien dem Antrag vom Markus Mooser (WPS), kostenloses WLAN in der Innenstadt (Kirchplatz, Tutzinger-Hof-Platz und jeweils die südliche Maximilian- und Wittelsbacherstraße) aufzubauen, einstimmig grünes Licht gegeben. Es wurde beschlossen, im Erstausbau Innenstadt, Seepromenade und das neue Seebad mit WLAN zu versorgen. Nach einer einjährigen Testphase soll der weitere Ausbau (Rathaus, nördliche Wittelsbacher- und Maximilianstraße und mehr) geprüft werden.

Zur Ausführung dieses Beschlusses wurden laut Choi von der Stadtverwaltung weitere Recherchen angestellt. Gerade wegen des Themas Störerhaftung, zu dem es Ende 2015 noch kein Urteil gab, und zu weiteren Fördermöglichkeiten habe die Stadtverwaltung ein Interessensbekundungsverfahren für den freien Markt gestartet und auch die Anwendbarkeit beziehungsweise Vorteilhaftigkeit des Förderprogramms des Freistaates, „BayernWLAN“, geprüft.

Bei der Auswertung des Interessenbekundungsverfahrens sei deutlich geworden, dass sowohl finanziell als auch inhaltlich der Einstieg ins Förderprogramm BayernWLAN für Starnberg die beste Lösung darstellt.
Aufgrund der touristischen Bedeutung würden in Starnberg fast alle WLAN Standorte zu großen Teilen finanziell durch den Freistaat gefördert, so Choi. Dies sei dem Stadtrat bereits berichtet worden.