Da die Weichen für die Realisierung der Fachoberschule (FOS) mit einem Neubau auf der ehemaligen Betriebshoffläche der Stadt Starnberg am Seilerweg 14 wie berichtet gestellt sind, muss nun der noch auf eine Campuslösung (Gewerbebauten werden rund um Grünflächen wie bei einem Campus angeordnet) ausgerichtete Bebauungsplan für diesen Teil des Gewerbegebietes entsprechend geändert werden. Die Campuslösung hatte sich bei den Grundstückseigentümern damals nicht durchsetzen lassen. Der alte Bebauungsplan lässt eine Schule im Gebiet ausdrücklich nicht zu. Der Bauausschuss des Stadtrates hat jetzt die nötigen Beschlüsse einstimmig gefasst. Als Art der Nutzung soll die „soziale Nutzung – Schule“ ermöglicht werden. Ginge es nach den Wünschen der Stadt, dann sollte der Landkreis, der Bauherr sein wird, einen Architekten – Realisierungs-Wettbewerb durchführen. Die Stadt hat angeboten, den Auslobungstext gemeinsam mit dem Landkreis zu formulieren. Auf der Grundlage des Wettbewerbs könne dann auf schnellerem Weg als mit einem regulären Bebauungsplanverfahren ein Vorhaben- und Erschließungsplan erstellt und durch die nötigen Verfahrensschritte gebracht werden. Vorläufig legte der Aussschuss nur Eckdaten für die Bebauung der Fläche fest: Maximal 2600 Quadratmeter Grundfläche dürfen mit einer höchstens 6550 Quadratmeter Geschossfläche bei einer Wandhöhe von maximal 17 bis 20 Meter überbaut werden. Zusätzlich wird eine hochwertige Freiflächengestaltung gefordert. (Siehe auch FOS am Seilerweg “machbar”).