Im Namen des STAgenda Arbeitskreises Energie und Klimaschutz lädt dessen Leiterin Karin Wurzbacher  zu einer Abendveranstaltung, die in Kooperation mit dem Landratsamt, Stabsstelle Klimaschutz, und mit Dall Armi Architektur + Ingenieure sowie mit der Unterstützung der Volkshochschule stattfindet. Der Titel lautet:

Mensch und Planet Erde – eine heilsame Verbindung?
Welches Bewusstsein braucht der Mensch für einen nachhaltigen Lebensstil?

Die Veranstaltung findet im Atelier „Denken – Planen – Bauen“ statt. Als Gastredner konnte der Münchner Psychotherapeut Dr. Andreas Meißner gewonnen werden.

Angesichts von unübersehbarem Insektensterben, Klimaerwärmung, Unwetterhäufung, Verlust an Naturbezug empfinden viele Menschen Ohnmacht und reagieren darauf mit Verdrängung. Psychologen beobachten eine Zunahme an Depressionen mit Burnout. Es geht darum, in welch eine Welt sich der wirtschaftlich geprägte und konsumorientierte Mensch verrannt hat. Es geht auch darum, was wir tun können und was wir lassen dürfen. Es wird der Frage nachgegangen: Wie kann ein kollektives Bewusstsein für Nachhaltigkeit in der Gesellschaft wachsen, damit auch die Politik Rahmenbedingungen für die längst notwendige Vermeidung einer Ökokrise schafft? Dr. Andreas Meißner macht Mut zum Mitmachen. Er fordert zu Austausch und Handeln in der Gruppe auf. Auch wenn der Einzelne oder eine Kommune die Welt nicht retten können, so können sie doch einen Beitrag zum Besseren leisten.

Mut zum Mitmachen möchte auch die lokale Agendagruppe, STAgenda 21, vermitteln, die sich seit 20 Jahren in Starnberg erfolgreich engagiert.
Es gibt Gelegenheit für Impulse, Fragen und Austausch. Der Eintritt ist frei.

Wann: Freitag, 9. März 2018, 18.30 – 21.00 Uhr

Wo: Atelier „Denken – Planen – Bauen“, Petersbrunner Straße 15a, 82319 Starnberg
Anmeldung erforderlich unter klimaschutz@lra-starnberg.de;