Die Lebenshilfe möchte ihr Wohnheim an der Leutstettener- und Gradstraße durch Überbauung der Dachterrasse im dritten Geschoss erweitern. Nach deren Aussage wird diese bisher kaum genutzt. Statt der Terrasse könnten aber zwei weitere barrierefreie Wohnungen auf der dem Lärm abgewandten Seite des Wohnheims entstehen. Laut Peter Meinert vom Stadtbauamt würde die Änderung von der Leutstettener Straße aus überhaupt nicht auffallen. Zusätzliche Stellplätze seien nicht nötig, da es in der bereits bestehenden Tiefgarage genug Plätze gebe.

Der Bauausschuss erklärte sich einstimmig mit einer entsprechenden Änderung des Bebauungsplanes einverstanden. Bürgermeisterin Eva John hatte zuvor gesagt, die Stadt befürworte die Lösung, weil es im allgemeinen nicht so einfach sei, Flächen zu finden, auf denen sich Wohnraum für Menschen mit Behinderungen schaffen lasse.