Die Prioritäten seien verändert worden und Aufträge teils an externe Firmen gegeben worden, erklärte Bürgermeisterin Eva John in der jüngsten Bauausschusssitzung den Stadträten. Deshalb könnten nun doch einige gerade von Schülereltern für dringend erachtete Sanierungen am Starnberger Gymnasium heuer noch durchgeführt werden. Im Februar hatte es wie berichtet so ausgesehen, als ob die Arbeiten fast komplett auf nächstes Jahr hätten vertagt werden müssen (siehe Eltern: Gymnasium zügig sanieren).

Durchgeführt wird demnach Folgendes:

Fassadensanierung Bauteil 1 (210000 Euro)

Neugestaltung Lehrerzimmerbereich 2. Bauabschnitt (180000 Euro)

Sanierung eines WC-Kerns (320000 Euro)

Sanierung der Heizungsverteilungen (100000 Euro)

Zusätzlich würden in den Ferienzeiten noch umfangreiche Malerarbeiten durchgeführt, für die die Mittel ebenso wie für die obigen Maßnahmen bereits im Haushalt eingestellt seien. Die neuen Akkustikdecken würden aber verschoben. Mit dem Schulforum wolle man beraten, in welcher Reihenfolge die Sanierungen weiter durchgeführt werden sollten. Denn das Gymnasium sei und bleibe eine Dauerbaustelle. „Da kommt noch viel auf uns zu“, sagte die Bürgermeisterin und erinnerte nur an die Digitalisierung und die Rückkehr zum neunjährigen Gymnasium. Auf Nachfrage von Stadträten beruhigte John: „Die meisten Dinge, die durchgeführt werden, werden vom Landkreis finanziell gefördert.“ Der Landkreis ist seit einiger Zeit für alle weiterführenden Schulen in seinem Bereich zuständig. Früher musste die Stadt Ausgaben für das Gymnasium allein schultern. Der Ausschuss gab einstimmig grünes Licht für den diesjährigen Arbeitsplan.