18.5.2918

Der Steuerberater und langjährige CSU-Stadtrat (30 Jahre) Theo Beigel feiert am heutigen Freitag seinen 85. Geburtstag. Er war 1966 bis 1972 auch Kreisrat der CSU. Den Sitz übernahm in den folgenden Jahren aber sein Bruder Hans. Heute sitzt Theo Beigels Sohn Thomas im Kreistag, ebenfalls für die CSU. Beigel war durch seine Steuerkanzlei in Starnberg voll ausgelastet. Von 1972 bis 1984 war der Jubilar auch Fraktionssprecher seiner Partei. Heribert Thallmair, der 1969 zum Starnberger Bürgermei­ster gewählt worden war, verdankt es nicht zuletzt Theo Beigel und dessen poltischem Fingerspitzengefühl, dass er dies wurde und dann 33 Jahre bleiben konnte. Nach einer längeren politischen Ruhephase, in der er wie schon ab 1975 Auf­sichtsratsvorsitzender der Wohnungsgenossenschaft Starnberger See eG war, engagierte sich Beigel ab 2007 wieder zu­nehmend beim Thema B2-Tunnel und kämpfte im CSU-Ortsverband sowie auf anderen Ebenen für dessen Umsetzung.

Mit CSU-Mit­streitern gab er Flugblätter unter dem Motto „Zu viele Bürger wissen zu wenig“ über den Tunnel heraus. 2012 tat er sich mit der UWG und an­deren Fraktionen des Stadt­rates zusammen. Vertreter von UWG, SPD, Grünen und Teilen der CSU gründeten am 23. 5. 2012 unter dem Vorsitz von Dr. Jürgen Busse (UWG) den Verein „Umweltbe­wusste Verkehrsentlastung für Starnberg“, dessen zweiter Vorsitzender Beigel einige Jahre war. Inzwischen ist er nur noch Beirat im Verein. Seit sich die Stadtratsmehrheit am 20. Februar 2017 mehrheitlich für den Bau der Röhre ausgesprochen hat, ist es ruhiger um den Mann geworden, der lange Jahre als die „Graue Eminenz“ der Starnberger CSU bezeichnet worden war.

Auch in der katholischen Kirche war er lange engagiert und gehörte ab 2006 dem Pfarrgemeinderat von Sankt Maria an.