Per Pressemitteilung reagiert das Starnberger Rathaus auf die ständigen Wiederholungen, mit denen die DPF-Stadträtin Angelika Kammerl behauptet, es habe auf der Baustelle für das neue Seebad (ehemals Wasserpark) einen Deckenabsturz mit gravierenden Folgen sowohl für die Schwimmbecken als auch finanziell für die Stadt Starnberg gegeben. In den sozialen Medien hatten diese angeblichen Ereignisse zum Fabulieren über die vermeintlichen Folgen reichlich Anlass gegeben. Es handelte sich offenbar um Fake News. „Frau Kammerls Behauptung ist falsch“, heißt es in der Mitteilung an die Presse.

Die DPF-Stadträtin verbreite, dass im Herbst 2017 die Decke des alten Wasserparks im Ganzen abgestürzt sei. Sie stelle zudem einen Zusammenhang her zwischen diesem angeblichen Ereignis und Wassereintritt über das Dach in den Bau, was weitere Schäden und Kosten verursacht habe, heißt es in der Pressemitteilung.

Richtig sei vielmehr, so die Pressesprecherin der Stadt, Lena Choi, dass bei Demontagearbeiten am Altbestand im Januar 2016 sich einzelne Felder der vorhandenen abgehängten Aluminium-Paneeldecke, die ohnehin zu demontieren waren, gelöst hatten. „Es war eine leichte Abhangdecke, keine massive Betondecke“, so Choi. Weder Personen noch das Umfeld am Ort der Demontage seien zu Schaden gekommen.

Die im Sommer 2017 festgestellt Sanierungsbedürftigkeit des Daches (wie berichtet), stehe in keinerlei Zusammenhang mit den Demontagearbeiten an der Decke, stellt das Rathaus klar.