Der Bauausschuss des Stadtrates hat den Satzungsentwurf des Bebauungsplanes für den grünen Hügel an der Riedeselstraße in Söcking – zwischen Sonnbichlweg und Riedeselstraße – gegen die Stimmen von Gerd Weger (CSU) und Christiane Falk (SPD) gebilligt. Der Entwurf muss noch einmal öffentlich ausgelegt werden.

Die privaten Eigentümer hatten sich in der Vergangenheit schon mehrfach um die Umwandlung ihrer laut Flächennutzungsplan als „private Grünfläche“ deklarierten Wiese auf dem Hügel bemüht – aber stets ohne Erfolg. Erst als im vergangenen Jahr immer deutlicher wurde, welcher Zuzugsdruck auf die Stadt Starnberg sich entwickelt, kam es zu einem Umdenken und der Bauausschuss erklärte sich mehrheitlich einverstanden, den rechtsgültigen Bebauungsplan zu ändern- allerdings wird das Verfahren auf Kosten der Eigentümer durchgeführt. Darüber hinaus mussten sie sich in einem Vertrag mit der Stadt dazu verpflichten, die drei entstehenden Reihenhäuser  Einheimischen anzubieten, und zwar entsprechend der Bedingungen der Stadt, die inzwischen in einer speziellen Ankaufvereinbarung für solche Fälle niedergelegt sind. Die ansonsten geplanten zwei Doppelhäuser dürfen sie auf dem freien Immobilienmarkt verkaufen. Für die Neubauten wird der Hügel eingeebnet. Weger hatte bereits letztes Jahr Bedenken gegen die Bebauung geäußert, Falk hielt die zur Verfügungstellung der Reihenhäuser für einheimische Erwerber für eine nicht unbedingt „soziale Tat“. Das sei schließlich eine Frage des Preises, meinte sie Ende 2016. Der Verbindungsweg zwischen Riedeselstraße und Sonnbichlweg, der der Stadt Starnberg gehört, bleibt übrigens erhalten.