In der jüngsten Stadtratssitzung hat Bürgermeisterin Eva John die Ratsmitglieder darüber informiert, dass im Rathaus jetzt die Begründung zu dem Antrag eingegangen ist, mit dem die Bürgerinitiativen „Pro Umfahrung – Contra Amtstunnel“ sowie „Starnberg bleibt oben“ die Zulassung der Berufung gegen das Verwaltungsgerichtsurteil vom 3. März dieses Jahres erreichen wollen (siehe auch BI will Berufung beantragen). Wie berichtet hatten beide Initiativen das Bürgerbegehren „Kein Tunnel in Starnberg“ auf den Weg gebracht, das die Stadtratsmehrheit aus CSU, UWG, Grünen, SPD, DPF und Teilen der BLS am 8. Juli 2017 für nicht zulässig erklärt hatte. Die beiden Bürgerinitiativen, deren Ziel es war, dass die Stadt Starnberg alles unternimmt, damit der B2-Tunnel nicht gebaut wird, klagten gegen diese Verneinung der Zulässigkeit durch den Rat, aber das Bayerische Verwaltungsgericht bestätigte sie. Nachdem die Initiativen zwischenzeitlich die Begründung zu ihrem Antrag, die Berufung beim Bayerischen Verwaltungsgerichtshof zuzulassen, eingereicht hätten, sollte die Stadt Starnberg ihren Anwalt mit der Abfassung der Erwiderung beauftragen, sagte John im Stadtrat. Mit 12:9 Stimmen entschied das Gremium den Auftrag an den schon bisher mit der Sache mandatierten Rechtsanwalt Volker Gronefeld aus München zu erteilen.