Die S-Bahn in Starnberg soll attraktiver werden. Die CSU hat beantragt, dass die Verantwortlichen bei der Bahn statt Kurzzügen im Berufsverkehr Langzüge einsetzen sollen. Darauf hinwirken muss nun Starnbergs Bürgermeisterin Eva John. Die hatte zunächst eine Stellungnahme der für den Regionalverkehr zuständigen DB Regio eingeholt. „Sie haben sich sehr verhalten geäußert. Es fehlten Kapazitäten und man wolle es offen lassen, ob man der Forderung der CSU näher treten wolle“, zitierte John aus der Stellungnahme. Sie selbst schlug vor, sich der Initiative der an der S6 liegenden Gemeinden anzuschließen, deren Ziel es ist, einen attraktiveren S-Bahn-Verkehr zu erreichen, zum Beispiel zusätzlich durch eine Verkürzung des Taktes, in dem die Bahnen fahren. Das wollte aber Klaus Rieskamp (DPF) nicht. Der CSU-Antrag, die Bürgermeisterin zu beauftragen, vorstellig zu werden, wurde mit nur einer Gegenstimme befürwortet. Klaus Huber (WPS) stimmte dagegen, weil seiner Ansicht nach der falsche Ansprechpartner gewählt werde. Nicht die DB-Regio, sondern die Bayerischen Eisenbahngesellschaft sei zuständig, sagte er.