Die Kämmerei hat dem Stadtrat in der jüngsten Sitzung den Jahresabschluss für den städtischen Haushalt 2017 vorgelegt. Das Gremium erteilte einstimmig dem eigenen Rechnungsprüfungsausschuss den Auftrag, die Prüfung gemäß Artikel 103 Gemeindeordnung (örtliche Prüfung) durchzuführen.

Das Jahresergebnis ist deutlich besser ausgefallen als bei der Aufstellung des Haushaltes im Frühjahr letzten Jahres prognostiziert. Dank hoher Gewerbesteuereinnahmen und sonstiger Steuerzuweisungen an die Stadt musste die geplante Entnahme aus den Rücklagen in Höhe von 7,19 Millionen Euro nicht getätigt werden. Laut Kämmerer Thomas Deller ist das Rechnungsergebnis gegenüber der ursprünglichen Haushaltsplanung insgesamt um 7,4 Millionen Euro besser ausgefallen. Deshalb beträgt der Stand der Rücklagen am 31.12.2017 nun doch 8,54 Millionen Euro, die Schulden zum gleichen Datum 13,8 Millionen Euro. Letztgenanntes entspricht einer Pro-Kopf-Verschuldung von 596 Euro pro Einwohner, die damit nur geringfügig über dem Landesdurchschnitt von Gemeinden vergleichbarer Größe (575 Euro zum Stichtag 31.12.2016) liegt. (siehe Haushalt: von solide bis wackelig)