Mit 23:5 Stimmen hat der Stadtrat in seiner vorletzten Sitzung der vom Rathaus mit dem Freistaat ausgehandelten Kostenübernahmevereinbarung hinsichtlich der Neugestaltung der Petersbrunner Straße (siehe 2019 Umbau Petersbrunner Straße und Gewerbetreibende wollen Tempo 30) zugestimmt sowie den Baubeschluss des Bauausschusses bestätigt. Die Gegenstimmen stammten von den Fraktionen, die den Bau des B2-Tunnels ablehnen. Ohne den müsste die Petersbrunner Straße nicht umgebaut und auch nicht zur Münchner Straße (B2) hin geöffnet werden.

Die Kostenübernahmevereinbarung sieht vor, dass der Freistaat die Kosten für den Vollausbau der Fahrbahn der später zur Staatsstraße hochzustufenden Straße trägt, die Stadt Starnberg die Kosten für den Bau der Geh- und Radwegeanlagen. Entsprechend der Flächenanteile werden auch die Kosten der Ingenieursleistung und der Entwässerungsanlagen aufgeteilt. Die Regierung von Oberbayern hat der Stadt für ihren Anteil eine höchstmögliche Förderung in Aussicht gestellt. Über deren Höhe gibt es aber noch keine Aussagen. Der Aufwand von voraussichtlich insgesamt 2,2 Millionen Euro soll zu 51 Prozent von der Stadt getragen werden.

Darüber hinaus hat das Rathaus den Auftrag erhalten, die Maßnahme der Geh- und Radwege zu planen, auszuschreiben und ausführen zu lassen.