Beschwerden von Eltern der Grundschule Söcking über Unzulänglichkeiten der seit etwas mehr als einem Jahr eingerichteten Hol- und Bringzone an der Maximilian-von-Dziembowski-Straße  (Siehe Söcking: Sicherer Schulweg) hat das Starnberger Rathaus zum Anlass für eine Pressemitteilung mit folgendem Inhalt genommen:

„Im Rahmen der Schulwegplanung, die die Stadt zusammen mit Vertretern der Schulen und des Elternbeirates entwickelt, wurde als erste Maßnahme im letzten Jahr die vom Elternbeirat der Grundschule Söcking vorgeschlagene Hol- und Bringzone am Fahrbahnrand eingerichtet. Es besteht bei allen Beteiligten Einvernehmen darüber, dass zum Angebot der Hol- und Bringzone als ausgebauter Haltebucht auch eine sichere Querung über die Maximilian-von-Dziembowski-Straße gehört. Die Umsetzung beider Maßnahmen wurde dem Elternbeirat im März 2018 vorgeschlagen und dort als sinnvoll erachtet.

Der Unfall im April 2018 an der Hol- und Bringzone ( Anm. d. Red.: ein Auffahrunfall ohne Personenschaden) war für Elternbeirat und Verwaltung Anlass, das Projekt weiter mit höchster Priorität zu behandeln. Die notwendigen planerischen Vorbereitungen und Abstimmungen sind aber leider umfangreicher als zunächst absehbar und die begrenzten personellen Kapazitäten im Haus derzeit weitestgehend durch die großen Baumaßnahmen wie Zulaufstrecke Tunnel und Petersbrunner Straße ausgeschöpft.

Trotzdem setzen wir alles daran, dass die Baumaßnahme im Oktober 2018 im Bauausschuss beraten und beschlossen werden kann. Die Vorlage im Bauausschuss muss erfolgen, da die Kosten für die Maßnahme bei rund 150.000 – 200.000 Euro liegen werden. Eine positive Beschlussfassung des Haushalts 2019 vorausgesetzt, kann die Maßnahme im 2. Quartal 2019 umgesetzt werden.

Um den (berechtigten) Wünschen des Elternbeirates Rechnung zu tragen, versuchen wir bis dahin durch provisorische Maßnahmen die Hol- und Bringzone für den Durchgangsverkehr zu verdeutlichen. Dazu gehört auch der bereits installierte Smiley. Geprüft wird derzeit auch die Verdeutlichung der Markierung im Straßenbereich, der allerdings noch abgestimmt werden muss.“