Die Stadt Starnberg ist auf dem besten Weg Fair-Trade-Town zu werden und auch das Starnberger Gymnasium ist kurz davor, die Bewerbung zur „Fair-Trade-School“ abzugeben. Erste Bürgermeisterin Eva John lobt das große Engagement der Fair-Trade-Projektgruppe des Gymnasiums: „Ihr alle zeigt sehr viel Einsatz, um den fairen Handel in die Stadt und an Eure Schule zu bringen. Dieser besondere Einsatz muss gewürdigt werden.“ Sie überreichte den fußballbegeisterten Jungs der achten Klasse stellvertretend für alle Schülerinnen und Schüler des Starnberger Gymnasiums zehn fair produzierte Fußbälle der „Bad Boyz Ballfabrik“ aus Nürnberg. Die Bälle werden beim Sportunterricht zum Einsatz kommen.

Marius Schwender, Lehrer am Gymnasium und Mitglied der städtischen Fair-Trade-Steuerungsgruppe, initiierte die Bewerbung des Gymnasiums zur Fair-Trade-School. Nachdem klar war, dass sich die Stadt Starnberg zur Fair-Trade-Town zertifizieren lässt, überlegte Marius Schwender nicht lange und rief im April 2018 eine Projektgruppe ins Leben. Ziel ist, dass sich das Gymnasium im kommenden Schuljahr zur Fair-Trade-School zertifizieren lässt.

Beim fairen Fußball- und Radevent am 17. Juni 2018 auf dem Gelände der FT Starnberg 09 gab es auch bereits die erste Aktion. Das Starnberger Gymnasium richtete ein faires Fußballturnier zwischen Schülern und Lehrern aus, das ganz im Zeichen des Fair-Play-Gedankens ohne Schiedsrichter ausgetragen wurde. Auch für eine kulinarische Stärkung war gesorgt, denn einige Schüler der Arbeitsgruppe „Gesunde Ernährung“ boten selbstgemachten Eistee und Kuchen aus fair gehandelten Zutaten an.