Im März hatte die SPD wie berichtet beantragt, die Stadt solle einen Fassadenwettbewerb ausloben, wonach renovierte historische Gebäude in einen dreijährigen Turnus ausgezeichnet und gewürdigt werden sollten, wenn sie beispielhaft sind (siehe SPD beantragt “Fassadenpreis”). Als Bürgermeisterin Eva John den Tagesordnungspunkt im Bauausschuss aufrief, verband sie damit die Aussage: „Wir befürworten das.“ Christiane Falk (SPD) freute sich,  dass der Beschlussvorschlag des Rathauses auf alle vorgetragenen Punkte eingehe und so ausfalle, „wie wir uns das vorgestellt haben“. Patrick Janik (UWG) wollte auch noch gelungene Neubauten auszeichnen, Franz Sengl (Grüne) hätte gern das Preisgeld von 1000 Euro erhöht: „Das ist etwas wenig.“ Für ihn sei auch noch ein Förderprogramm für solche Vorhaben wünschenswert.  Ohne, dass entsprechende Anträge vorlägen, könne man darüber aber nicht beraten, so John. Die Rathausverwaltung erhielt einstimmig den Auftrag, eine entsprechende Auslobung des Wettbewerbs vorzubereiten.