Die Bearbeitung des Bebauungsplanes für das Gebiet zwischen Ludwig-Thoma-Weg, Georg-Queri- und Riedener Weg sowie der Himbselstraße schreitet voran. Der Bauausschuss hat in seiner letzten Sitzung vor der Sommerpause die Einwendungen gegen den Entwurf aus der öffentlichen Auslegung abgewogen und die erneute Auslegung nach Einarbeitung der Entscheidungen des Ausschusses beschlossen – jeweils gegen die Stimme von Angelika Wahmke (UWG). Ihr Fraktionskollege Otto Gaßner hatte gefragt, ob man die Augen davor verschließen wolle, dass die Verdichtung auf den bisher meist nur mit kleineren Einfamlienhäusern bebauten Grundstücken mehr Verkehr nach sich ziehe? Das städtische Bauamt kündigte an, es werde ein Gutachten geben, ob die Straßen den entstehenden Verkehr abwickeln können. Iris Ziebart (FDP) war überzeugt: „Wir werden in der Nähe des Bahnhofs Nord die Entwicklung der Verdichtung nicht aufhalten können. Ich plädiere für ein bissel mehr Mut. Die Lage ist perfekt für einen Innenverdichtung.“