Wie berichtet sollten die Stadtratsfraktionen bis Ende August Stellungnahmen abgeben zum weiteren Vorgehen im Rahmen des Verkehrsentwicklungsplanes (VEP) für Starnberg (siehe vorangegangenen Blogbeitrag). Außer der FDP-Fraktion hat keine andere bisher ihre Stellungnahme dem Blog für die Berichterstattung zur Verfügung gestellt. Deshalb hier im Wortlaut die Haltung der Liberalen:

„Die Fraktion der FDP begrüßt den Beschluss die Arbeit am VEP fortzusetzen. Wir schlagen vor alle drei Szenarien, wie von SHP, Herrn Janssen, vorgetragen, erarbeiten zu lassen und in ein bis zwei Workshops gemeinsam – Stadträte, Stagenda und SHP – zu diskutieren und Machbares zu beschließen.

Szenario I soll einerseits aufzeigen, wie der motorisierte Individualverkehr (MIV) während der Bauzeit des Tunnel so erträglich wie möglich, heißt NICHT voll durch die Innenstadt!, abgewickelt werden könnte, andererseits sollte die Zeit genutzt werden, die Innenstadt, zum Beispiel den Bahnhofsplatz, wenn möglich, verkehrsberuhigt zu gestalten.

Szenario II Bis zur Eröffnung des Tunnels sollte die Planung für die Verkehrsberuhigung und Attraktivierung der Innenstadt beschlossen und genehmigt sein, damit so schnell wie möglich erforderliche Baumaßnahmen umgesetzt werden können. Die öffentliche Beteiligung wird einige Zeit in Anspruch nehmen, daher müssen wir jetzt mit den Planungen beginnen.

Szenario III kann uns aufzeigen, welche weiteren Möglichkeiten der Entlastung und damit Gestaltung der Hanfelder-Straße, Tutzinger-Hof-Platz und der Münchner-Straße können wir mit dem Bau einer Umfahrung gewinnen. Wieviel mehr an Entlastung wird auf der Hauptstraße möglich? Eine gemeinsame Entscheidung, eine Umfahrung zügig voranzubringen, kann auch zur Befriedung beitragen.

 

In allen Szenarien muß stufenweise die Verknüpfung von MIV und ÖPNV und Verbesserungen für Fußgänger und Radfahrer aufgezeigt werden. Möglichkeiten der Elektromobilität, wie z.B. ein selbstfahrender Bus-Shuttle-Ring zwischen Bahnhof See
und Bahnhof Nord, Seebad, Brunnanger-Halle und Berufs-/Musikschule sollten untersucht werden.“