Der „Tag des offenen Denkmals“  am 9. September 2018 mit der Besichtigungsmöglichkeit des Prinz-Karl- Mausoleums sowie der alten Pfarrkirche Sankt Stephan war ein voller Erfolg, teilt die Stadt Starnberg mit.  Das Mausoleum war erstmals zu besichtigen, die Stephanskirche ist normalerweise nur während Gottesdienstzeiten zugänglich. Beide Gebäude konnten am „Tag des offenen Denkmals“ besichtigt werden und lockten rund 400 Besucher an. „Neben vielen Gästen von außerhalb ließen es sich insbesondere viele Söckingerinnen und Söckinger nicht nehmen, endlich einen Blick ins bisher von innen unbekannte Mausoleum zu werfen“, so Erste Bürgermeisterin Eva John, die ebenfalls einen Spaziergang mit der Besichtigung der beiden Denkmäler verband, auch um den ehrenamtlich tätigen Herren Wolfgang Wittmann und Eugen Hartmann von der Kirchenverwaltung für ihr besonderes Engagement zu danken. Bisher war das Prinz-Karl-Mausoleum der Öffentlichkeit nicht zugänglich. Das soll sich aber bald ändern. Bürgermeisterin Eva John erläuterte den Besuchern die nächsten Schritte: „In den nächsten Jahren wird die wunderschöne Parkanlage in Abstimmung mit dem Bayerischen Landesamt für Denkmalpflege nach einem im Jahre 2017 erstellten Parkpflegewerk in Anlehnung an das historische Vorbild wiederhergestellt. Bis 2020 sollen die Sichtachsen in Richtung Starnberger See und Alpen wieder freigeschnitten sein. Einige sichtbehindernde Bäume werden noch entfernt, um den traumhaften Bergblick an diesem schönen Ort wieder genießen zu können. Die nach der Entfernung der Großbäume entstandenen Freiflächen werden im nächsten Jahr neu bepflanzt.“ Der „Tag des offenen Denkmals“ hat gezeigt, wie positiv die Bürger das „Wiederbeleben“ des Ortes begleiten. Aufgabe der Verwaltung sei es nun, die Arbeiten für die notwendige bauliche Instandsetzung des Mausoleums und der Außenanlagen in Abstimmung mit den Denkmalschutzbehörden vorzubereiten.