Das Staatliche Bauamt Weilheim informiert über die möglichen Folgen neuerlicher Erkundungsbohrungen in Vorbereitung des Baus des B2-Tunnels wie folgt:

„Bohrarbeiten und Errichtung von Grundwassermessstellen in Ihrer Nachbarschaft

Wie bereits in der Pressemitteilung vom 03.08.2018 erklärt, finden seit Anfang September bis Ende Dezember im Stadtgebiet Starnberg Bohrarbeiten statt. Durch diese Arbeiten werden die bereits vorhandenen Informationen des Baugrunds sowie der Grundwassersituation weiter ergänzt.

Neben den bereits erwähnten Einschränkungen durch die Arbeiten (kurzfristige Reduzierung der Fahrbahnbreite und/oder Sperrung von Fußwege und Anwohnerstraßen) werden die Hauptverkehrsstraßen, d.h. die Münchner Straße als auch die Staatsstraßen Söckinger Straße, Hanfelder Straße und Gautinger Straße nicht betroffen sein. Der Großteil der Bohrungen findet auf städtischen Grundstücken oder im Straßenraum statt. Bei betroffenen Privatgrundstücken wurden die Eigentümer im Vorfeld informiert.

Während der Ausführung der Bohrungen ist es aus technischer Sicht stets unvermeidbar, dass in den ersten Bohrmetern Schwingungen über den Baugrund übertragen und in benachbarten Häusern oder Garagen wahrgenommen werden können. Erfahrungsgemäß nehmen diese Schwingungsintensitäten mit zunehmender Bohrtiefe jedoch rasch ab.

Anwohner die indirekt, also durch solche Schwingungen betroffen sind, werden gesondert etwa eine Woche vor Beginn der Bohrarbeiten durch eine Postwurfsendung informiert.“