Das Bauleitplanverfahren für das Klinikum Starnberg, die dort geplanten Erweiterungen und den Bau eines Parkplatzes an der Ecke Oßwaldstraße/Zeppelinpromenade kommt zügig voran, auch wenn die Regenwasserbeseitigung nun Änderungen an den bisherigen Entwürfen nötig macht und diese nochmals öffentlich ausgelegt werden müssen. Der Bauausschuss des Starnberger Stadtrates hat in allen Fällen einstimmig grünes Licht erteilt.

Laut Nicola Gotthardt-de Caluwé vom städtischen Bauamt gab es aus der ersten öffentlichen Auslegung hinsichtlich der Niederschlagswasserbeseitigung neue Erkenntnisse. Einer der für einen Anschluss in Frage kommenden Kanäle für die Klinikerweiterung münde in den Fuchsengraben, der andere in den Kanal in der Hanfelder Straße. Weil Letztgenannter jedoch im Bereich Tutzinger-Hof-Platz am Ende seiner Kapazität sei, verlange der Abwasserverband die Begrenzung des einzuleitenden Wassers auf eine bestimmte Menge an Kubikmeter. Um dieser Forderung nachkommen zu können, müssen auf dem Klinikgelände Mulden in Grünanlagen angelegt werden, in denen sich Regenwasser zunächst sammeln kann, bevor es dosiert in den Kanal eigeleitet wird. Schwierigkeiten, diese Becken anzulegen, gebe es nicht, so Gotthard-de Caluwé. Das sei erste Aussage einer Machbarkeitsstudie von Gutachtern. Für die Einleitung von Regenwasser in den Fuchsengraben muss noch die wasserrechtliche Genehmigung des Wasserwirtschaftsamtes eingeholt werden.

Was den neuen Parkplatz angehe, könnten Rückhalteanlagen auf dem Gelände selbst angelegt werden, ansonsten lasse sich der Kanal an den Fuchsengraben anschließen.