So richtig zufrieden zeigten sich die Mitglieder des Bauausschusses des Starnberger Stadtrates mit den Plänen des Bauträgers Ehret + Klein aus Percha immer noch nicht. Dabei sind die Planer ihren Wünschen nach der ersten öffentlichen Auslegung weitgehend nachgekommen. Wie berichtet sollen auf dem Grundstück zwischen dem Seufzerberg (Bahnhofstraße) und der Dinardstraße anstelle des dortigen großen Gebäudes und mehrerer Nebengebäude fünf neue Wohnhäuser und neue Räume für die Kinderbetreuungseinrichtung „Spielinsel“ entstehen. Entsprechend den Vorgaben des Ausschusses soll die dazugehörige Tiefgarage nun nur noch über die Bahnhofstraße angefahren werden können, die Ausfahrt erfolgt ausschließlich zur Dinardstraße. Das muss noch im Lärmschutzgutachten so berücksichtigt werden. Geprüft wird zudem, ob ein Abrücken des an der Bahnhofstraße geplanten Gebäudes hilft, den nachts zu berücksichtigenden Lärm durch den Verkehr besser zu bewältigen und die Grenzwerte einzuhalten.

Otto Gaßner (UWG) äußerte sich grundsätzlich ablehnend: „Ich finde das Gebäude nicht städtisch, ich finde es schierch.“ Franz Heidinger (BLS) ist die Betonmauer zur Bahnhofstraße ein Dorn im Auge. Er verlangte, sie durch einen niedrigen Sockel mit darauf gepflanzter Hecke zu ersetzen. Inwieweit der Vorhabenträger dem nachkommt, ist offen. Der Entwurf für den vorhabenbezogenen Bebauungsplan wird nochmals geändert und erneut öffentlich ausgelegt.