Auf Antrag von Klaus Rieskamp (DPF) hat Bürgermeisterin Eva John im Stadtrat einen Sachstandsbericht zum Thema „ortsferne Umfahrung“ gegeben: Das Ingenieurbüro Vössing sei von der Stadt damit beauftragt, verschiedene Varianten einer ortsfernen Umfahrung  sowie dadurch entstehende Verkehrsknotenpunkte (Kreuzungen mit anderen Straßen) zu prüfen, so John. Dabei gehe es auch um Auswirkungen auf das Radwegenetz, die Umwelt und Naturschutzziele. Sie hoffe, dem Stadtrat spätestens im Dezember einen Zwischenbericht der Ergebnisse der Prüfung geben zu können.

„Der Beschluss ‚B2-Tunnel bauen – ortsferne Umfahrung planen‘ ist vom 20. Februar 2017 und damit eindreiviertel Jahre her. Das bedauere ich sehr“, sagte Rieskamp. Die Pläne der Stadt zur Erweiterung des Gewerbegebietes in Schorn zeigten, dass man die Umfahrung brauche. Tatsache ist aber, dass die Zeitpläne des Staatlichen Bauamtes Weilheim für die Vorbereitung des Tunnelbaus  von der Stadtratsmehrheit aus CSU, UWG, Grünen, SPD, DPF und Teilen der BLS stets als dringlich gesehen wurden und dem Rathaus die Einstellung eines Ingenieurs für die Planung eigener Straßen sowie eine externe Vergabe der Arbeit von dieser Mehrheit verweigert worden war. Das städtische Bauamt hat keinen diesbezüglichen Experten in seinen Reihen und arbeitet ohnehin am Limit.