Einstimmig hat der Ausschuss für Umwelt, Energie und Mobilität der Stadtverwaltung den Auftrag erteilt, ein Konzept zum Einsatz von E-Bussen (mit Elektroantrieb) auf innerstädtischen Buslinien zu erstellen und mit dem MVV sowie dem Landratsamt abzustimmen, gemeinsam geeignete Buslinien auszuwählen und Aussagen über die nötige Ladeinfrastruktur zu treffen. Das Konzept könnte Grundlage für künftige Ausschreibungen von Beförderungsleistungen durch den Landkreis werden.

Klaus Huber (WPS) hat sich schlau gemacht und hält den E-Antrieb für „unverzichtbar“, auch wenn die Autoindustrie diese Antriebsform nach seiner Beobachtung wegen der Langlebigkeit der Motoren nicht so begeistert einsetzen wolle. Da aber die Akkus immer noch viel Platz beanspruchten und Gewicht im Fahrzeug bedeuteten, sehe er, Huber, den Entwicklungsdurchbruch noch nicht. Klaus Rieskamp (DPF) wollte die Angelegenheit gleich komplett um ein Jahr vertagen: „Es fehlt noch die richtige Technologie.“

Das sah Bürgermeisterin Eva John anders: „In anderen Ländern fahren überall E-Busse.“ Franz Sengl (Grüne) wollte darüber nachdenken, dass die Stadt einen eigenen E-Bus anschafft. John berichtete, die Stadt habe bereits bei der Jahresfahrplankonferenz angefragt, ob die Stadt nicht schlecht an den ÖPNV angeschlossene Orte vorerst mit einem E-Bus anbinden könne. Das sei aber von den übergeordneten Behörden noch nicht entschieden worden. Auch für Josef Pfister (BMS) ist „Abwarten keine Option“. Gegen die Konzepterstellung allein könne doch niemand etwas haben. Stefan Frey (CSU) unterstützte dies.

Der Antrag von Rieskamp, die Angelegenheit zu vertagen, wurde mit 9:2 Stimmen abgelehnt.