Ein Starnberger, der im  Bereich Am Waldspielplatz/Jahnstraße wohnt, hat in der Stadratssitzung unter der Rubrik „Bürger fragen“ auf das geplante Einheimischenmodell am Wiesengrund hingewiesen, seine Bedenken wegen der verkehrlichen Erschließung betont und die Stadträte gebeten: „Nicht alles durch die Jahnstraße.“

Er freue sich, dass neue Familien Am Wiesengrund zuzögen, sagte er, aber dann seien die umliegenden Straßen wohl noch überlasteter als heute schon. Er unterstellte, es werde 400 neue Wohneinheiten geben, tatsächlich sind es laut Bürgermeisterin Eva John nur rund 120. Der Starnberger schilderte die Probleme der Straßen in seinem Umfeld: Es gebe keinen sicheren Schulweg, weil Gehwege und Querungsmöglichkeiten für Fußgänger fehlten.

Die Bürgermeisterin betonte, es sei allen im Ratsgremium klar, dass es weitere Zufahrtsmöglichkeiten geben müsse, weshalb auch schon entsprechende Beschlüsse zur Prüfung zusätzlicher  Varianten gefallen seien. Bisher sei aber allein die Erschließung über Am Waldspielplatz rechtlich gesichert. Im Übrigen stehe schon fest, dass der Knoten B2/Am Waldspielplatz mit dem Bau einer Ampelanlage entschärft werde.