Einstimmig hat der Bauausschuss den Bebauungsplan für den Neubau einer Kindertagesstätte am westlichen Ortsrand von Perchting zur Satzung erklärt. Damit ist die Bauleitplanung abgeschlossen. Im Zuge der letztmaligen öffentlichen Auslegung des Bebauungsplanentwurfes waren erneut Einwände und Anregungen eingegangen, die von den Ausschussmitgliedern abgewogen werden mussten. Vor allem ging es dabei nach Aussage von Stefanie Fritz vom städtischen Bauamt um die Verkehrserschließung und die nach Ansicht einiger Bürger zu hohe Verkehrsbelastung auf der Jägersbrunner Straße, sowie Gefahren, die davon ausgingen. Wie berichtet hatte der Ausschuss im Juli bereits beschlossen, andere Verkehrserschließungsmöglichkeiten zu prüfen. Das Verfahren läuft. „Wir nehmen das schon ernst“, sagte Bürgermeisterin Eva John (siehe auch Pläne Kinderhaus sind öffentlich).

Zusätzlich geprüft werden deshalb drei Varianten: eine Erschließung von der Andechser Straße über eine zusätzliche Straßenverbindung am Sportplatz entlang, der Ausbau des schon vorhandenen Feldwegs  von der Andechser Straße her und die Verbreiterung der Jägersbrunner Straße zwischen Ortsrand und Kindertagesstätte auf 4,50 Meter. Die Verhandlungen mit Grundstückseigentümern dazu  sind laut John aufgenommen worden. Sobald es Ergebnisse gebe, sollten diese in einer Bürgerversammlung vorgestellt werden. Beschlossen hatte das Gremium auch bereits weitere Maßnahmen zur Verbesserung der Verkehrssicherheit, so lange es bei der Erschließung über die Jägersbrunner Straße bleibt: Der bestehende Gehweg wird bis zum Kinderhaus verlängert, im Bereich des Neubaus die Straße verbreitert und durch Markierungen eine Querungshilfe zwischen Parkplatz und Kinderhaus geschaffen. Das Rathaus will laut Fritz noch mehr tun: So ist ein Zebrastreifen über die Jägersbrunner Straße an der Einmündung der Pöckinger Straße geplant, durch Schilder soll überall auf die Fußgängerquerungen hingewiesen werden und zwischen der Kreuzung Pöckinger Straße und dem Kinderhaus soll es ein absolutes Halteverbot geben. Eine verkehrssichere Erschließung sei so sicher gestellt, hieß es, zumal noch zusätzliche sichere Querungsmöglichkeiten geprüft würden.