Für Erika Schalper, Mitglied und Kreisrätin der Grünen, ist der neue Wall an der Westumfahrung ein „Monster, wie ich es noch nie gesehen habe“. Warum der so hoch sein müsse, fragte sie unter der Rubrik „Bürger fragen“ im Stadtrat. Sie befürchtete, Rehe würden dort zu Tode kommen, wenn sie die Straße zu queren versuchten. Es gibt aber eine eigens für die Tiere gebaute Grünbrücke. Und aus früheren Sitzungen hätte Schalper es wissen können: Der Wall dient dem Schutz der Fledermäuse (siehe John soll’s richten). Durch die Höhe des Walls werden diese gezwungen so hoch zu fliegen, dass sie nicht mit hohen Lkw kollidieren und somit zu Tode kommen. Außerdem bemängelte Schalper, der Fußweg von Neusöcking Richtung Kaserne am Maxhof biete keine sichere Querungsmöglichkeit über den Teil der neuen Westumfahrung zwischen Söcking und dem Maxhof. Im letztgenannten Fall konnte Bürgermeisterin Eva John Schalper beruhigen: „Pöcking verhandelt mit dem Grundeigentümer Bund über eine Anbindung des Fußweges nach Maising. Die werden das sicher hinbekommen.“ Was die Höhe und Notwendigkeit des Walles angehe, bat John, Schalper möge sich beim Staatlichen Bauamt Weilheim erkundigen. Die Stadt Starnberg ist zwar Bauherr der Westumfahrung, jedoch kümmert sich Weilheim um die Bauausführung.