Auf unbegrenzte Zeit will die Stadt Starnberg denkmalpflegerische Maßnahmen durch Privateigentümer fördern. Eine entsprechende Richtlinie für solche Projekte gab es auch bisher schon, genau sei 2014. Doch diese läuft zum Jahresende aus. Wie Bürgermeisterin Eva John dem Hauptausschuss berichtete, sind drei Projekte gefördert worden, und zwar insgesamt mit 30000 Euro. Der Antrag für eine weitere Maßnahme werde gerade noch geprüft. Ihre Erfahrung mit der Richtlinie: „Die Verwaltungsarbeit hält sich in Grenzen und es gibt ja auch Unterstützung durch das Landesamt für Denkmalpflege sowie die Untere Denkmalbehörde im Landratsamt.“ Sie könne die Fortführung einer solchen Förderung deshalb empfehlen. Für Tim Weidner (SPD) war es eine „bestürzend geringe Anzahl“ von Maßnahmen, weshalb es um so wichtiger sei, das Förderpaket fortzuführen. Anton Wiesböck (FDP) wollte „lieber mal sparen“. Aber Ludwig Jägerhuber (CSU) erinnerte an das Beispiel des Hauses im Mühlthal, in dem einst der König-Ludwig-Kenner Albert Widemann gelebt hatte. Das sei als Kulturgut erhalten worden. Und auch für das benachbarte „Oberjägerhaus“ habe es ähnliche Pläne gegeben. Er befürworte deshalb die Verlängerung der Förderung. Der Hauptausschuss kam dem nach, und zwar ohne zeitliche Befristung für  die Zukunft. So können Hausbesitzer weiterhin mit einem Zuschuss in Höhe von 7,5 Prozent des denkmalpflegerischen Mehraufwands rechnen. Der Höchstbetrag der Förderung beträgt 15ooo Euro.