Auf Nachfrage von Stefan Frey (CSU) hat Bürgermeisterin Eva John in der jüngsten Stadtratssitung mitgeteilt, dass das bei Brandschutzexperte Dirk Schneider in Auftrag gegebene Gutachten zur Notwendigkeit einer Brandbekämpfungsanlage für den geplanten B2-Tunnel und Feuerwehr-Aufzügen in dessen Notausstiegen  dem Rathaus inzwischen vorliegt. John sagte zu, es dem Stadtrat in der Dezembersitzung vorzustellen. Das Gutachten vom Stadtrat genehmigen zu lassen, sei aber nicht Teil eines Beschlusses gewesen. Vorab, um die vom Staatlichen Bauamt Weilheim gesetzte Frist bis 30. November einhalten zu können, solle das Rathaus aber die aus dem Gutachten zu folgernden Forderungen der Stadt in Sachen Brandschutz in einem Schreiben an die Weilheimer Behörde formulieren, meinte die Bürgermeisterin. Sie informierte darüber hinaus, dass das Staatliche Bauamt am 10. Dezember in Starnberg eine Veranstaltung plane, bei der im Großen Saal der Schlossberghalle das Feuerwehr-Grobkonzept für den Tunnel vorgestellt werden solle. Frey stellte daraufhin einen Dringlichkeitsantrag, die Stadt solle nicht eigene Forderungen formulieren, sondern das komplette  Gutachten Weilheim zusenden. Im Dezember könne es dann im Stadtrat und mit der Feuerwehr diskutiert werden. Aus dieser Diskussion sich ergebende Aspekte könnten dann der Weilheimer Behörde nachgereicht werden. Auf Antrag von Markus Mooser (WPS) sollen die Stadträte vor der Dezember-Sitzung Gelegenheit zur Einsichtnahme in das Gutachten erhalten. Beschlossen wurde das mit der einzigen Gegenstimme von Klaus Huber (WPS).