Ein Ärgernis am unteren Ende der Hanfelder Straße wird jetzt behoben. Als das historische Stadthaus (etwa aus 1894) im vergangenen Jahr saniert und umgebaut wurde, ging es im Obergeschoss, darum, die Räumlichkeiten für eine Kochschule einzurichten. Dabei wurde auf der Rückseite des Gebäudes, also zur Hanfelder Straße hin, eine große Lüftungsanlage an der oberen Hausfassade auf dem Anbau angebracht, die nicht Teil der Baugenehmigung gewesen war. Nicht nur Stadträte empfanden diese technische Anlage als „grob verunstaltend“ und verlangten eine Änderung. Der vom Bauherrn eingereichten Tektur-Planung  erteilte der Bauausschuss jetzt das gemeindliche Einvernehmen. Eine neu angebrachte Brüstung auf der Ebene der Terrasse des Dachgeschosses  wird die Lüftungsanlage etwas verdecken. Eine Verlagerung in das Gebäude hinein war aus brandschutztechnischen, statischen und Platz-Gründen nicht in Frage gekommen. Ludwig Jägerhuber (CSU) wollte „nicht mehr ganz so streng“ sein, weil auch die jetzt gefundene Lösung den Bauherrn viel koste. Iris Ziebart (FDP) fand: „Eine bessere Lösung finden wir nicht.“ Gegen den Kompromiss stimmten Angelika Wahmke (UWG), Christiane Falk (SPD) und Annette von Czettritz (Grüne), insgesamt lautete das Abstimmungsergebnis 9:3.