Heute erreichte „Lokales aus Starnberg“ die folgende Presseerklärung der Bürgerinitiative „Pro Umfahrung – Contra Amtstunnel“:

„Presseerklärung

Ein guter Tag für Starnberg. Einweihung und Eröffnung der Westumfahrung sind ein Meilenstein für die Verkehrsentlastung der Stadt Starnberg und seiner Ortsteile Perchting und Hadorf. Die Westumfahrung stellt neben einer besseren Verkehrsanbindung für den Ortsteil Söcking auch eine für den gesamten Landkreis Starnberg leistungsfähige Umgehungsstraße dar. Hinzu kommt, dass solche Umfahrungsbauten – anders als ein Tunnelbau – ohne Beeinträchtigung Starnbergs, seiner Bürger und seiner Geschäfte vonstatten gehen.

Die Westumfahrung wird auf Basis der Zahlen von 2016 allein rd. 50 % des Starnberger Durchgangsverkehrs in Richtung A96 (AS Gilching) verlagern, das sind 4.500 von rd. 9000 Kfz/24h B2-Durchgangsverkehr.
Die BI freut sich daher mit allen Starnberger Bürgern. Ist diese Westumfahrung doch die Hälfte der von ihr seit Jahren verfolgten Gesamtumfahrungsidee Starnbergs.

Ohne das Engagement von BI, Bürgermeisterin Eva John, WPS, FDP und BMS wäre diese zügige Realisierung nicht möglich gewesen.

Die Geschichte der Westumfahrung begann im Jahre 2007. Sie wurde damals fälschlicher Weise als Kreisstraße und nicht als Staatsstraße konzipiert. Am 10. Oktober 2011 forderte die WPS, politischer Arm der BI, in einem Schreiben an die Regierung von Oberbayern die zügige Durchführung des Planfeststellungsverfahrens. Der Planfeststellungsbeschluss erging dann am 15. Januar 2013.

Am 28. Februar 2015 demonstrierten BI, WPS, BMS und FDP mit einem symbolischen Spatenstich den Baubeginn der Westumfahrung (106 Starnberger Bürger nahmen daran teil). Das Bayerische Fernsehen berichtete darüber am 4. März 2015. Der offizielle Spatenstich durch die Erste Bürgermeisterin Eva John mit Vertretern der Stadtbauamtes und des Staatlichen Bauamtes Weilheim konnte dann ein Jahr später, am 07. April 2016 erfolgen. Grund für diese Verzögerung waren noch nicht abgeschlossene Grunderwerbe. Es waren 40 Eigentümer / Grundstückskaufverträge abzuschließen. Der notwendige Grunderwerb betrug 216.400 m2. Davon waren laut Mitteilung von Bürgermeister Pfaffinger im Bauausschuss am 26. September 2013 noch null erledigt.

Sie sehen, der Einsatz der BI und ihrer Unterstützer hat sich für Starnberg ausgezahlt.“

Anmerkung der Redaktion „Lokales aus Starnberg“:

Ende Januar 2014 hatte der damalige Bürgermeister Ferdinand Pfaffinger auf Nachfrage von WPS-Stadtrat Günther Picker geantwortet, dass erst vier der insgesamt 40 Notarverträge zum Erwerb der für den Bau der Westumfahrung nötigen Grundstücke abgeschlossen worden seien.