Schon lange ist es Wunsch vom Referenten des Stadtrates für die Rettungsdienste, Franz Heidinger (BLS), den Ersten Kommandanten der Starnberger Freiwilligen Feuerwehr, Markus Grasl, für die Vorstellung des von ihm und seinem Team erarbeiteten Zukunftskonzeptes für die Wehr in eine Sondersitzung des Stadtrates  einzuladen. Heidinger hatte dies im Dezember 2018 erneut beantragt. Am 10. Januar 2019 stand der Punkt auf der Tagesordnung der Sondersitzung des Rates, in der das Gutachten von Dirk Schneider zur Notwendigkeit von Feuerwehraufzügen und Brandlöschanlagen im geplanten B2-Tunnel vorgestellt und Grasl und das Staatliche Bauamt Weilheim dazu Stellung genommen haben. Die Sitzung wurde damals jedoch aufgrund der langen Debatten beendet, bevor Grasls Zukunftskonzept zur Sprache kam. Bürgermeisterin Eva John versprach, möglichst bald einen neuen Termin zu finden. Stefan Frey (CSU) plädierte dafür, dies im Rahmen einer regulären Sitzung abzuhandeln. Die Tagesordnung für die Februarsitzung war jetzt ungewöhnlich kurz. Vermutlich deshalb fand sich nun auch Grasls Vortrag unter den Tagesordnungspunkten. Doch John berichtete, der Kommandant habe seine Teilnahme aus beruflichen Gründen abgesagt. Sie werde im März einen neuen Versuch wagen. Mit der Begründung, Grasls Vortrag werde mindestens  zwei Stunden dauern und zusammen mit der anschließenden Diskussion eine normale Stadtratssitzung sprengen, beantragte Heidinger erneut, eine Sondersitzung zu diesem Thema durchzuführen. John bat ihn, den Antrag schriftlich einzureichen und sagte: „Wir versuchen mit Herrn Grasl einen neuen Termin zu finden.“ Das Zukunftskonzept müsste den Ratsmitgliedern bereits bekannt sein. Grasl hatte es zu Beginn des letzten Jahres der Presse vorgestellt (siehe Feuerwehr organisiert sich neu) und zuvor die Stadtratsfraktionen darüber informiert.