Wie Bürgermeisterin Eva John am Ende der letzten Stadtratssitzung berichtete, haben Stadtverwaltung und Landratsamt unterschiedliche Auffassungen darüber, wie schnell in Hadorf Autofahrer unterwegs sein und welche Lkw durch das Dorf fahren dürfen. Nach Eröffnung der neuen Westumfahrung habe das Rathaus beim Landratsamt einen Antrag gestellt, für Hadorf nur noch die Durchfahrt von Lkw bis höchstens 12 Tonnen zu erlauben. Schwerere sollten die Westumfahrung nutzen. Wie von den Dorfbewohnern überwiegend auch gewünscht, wurde von der Stadt zudem eine Geschwindigkeitsbeschränkung auf 30 Kilometer pro Stunde beantragt. Laut John ist die Antwort aus der Kreisbehörde, die für die verkehrsrechtlichen Anordnungen zuständig ist, aber negativ ausgefallen. Dies, obwohl die Stadt die Auswertungen der Smileys vorgelegt habe, die bekanntlich nicht nur die gerade gefahrene Geschwindigkeit anzeigt, sondern auch speichert. Diese Zusammenstellung habe ergeben, so John, dass die Eintrittsgeschwindigkeit in den Ort, insbesondere der Autofahrer, die von Perchting kommen, „wesentlich zu hoch“ sei. Auf der Dorfstraße seien nicht selten 90 Kilometer pro Stunde gefahren worden. Die Bürgermeisterin hat im Stadtrat angekündigt, die Angelegenheit in der Sitzung des Ausschusses für Umwelt, Energie und Mobilität nochmals zum Thema machen zu wollen. Es steht jetzt auf der Tagesordnung für die Sitzung am Dienstag, 12. März 2019, ab 18 Uhr im Kleinen Saal der Schlossberghalle.