Die Stadt Starnberg verfügt bereits über einen E-Smart und vier Fahrräder mit Elektromotor-Unterstützung. Nach einem Antrag der SPD-Fraktion soll nun grundsätzlich immer geprüft werden, ob es Sinn macht, bei künftigen Anschaffungen für den städtischen Fuhrpark noch mehr auf E-Mobilität zu setzen.

Umweltingenieur Thomas Bachmann hat Möglichkeiten genauer unter die Lupe genommen und geprüft, welche Fördertöpfe die Stadt für Anschaffungen von Fahrzeugen, aber auch für den Aufbau von Ladeeinrichtungen anzapfen könnte. Mit dem städtischen Wasserwerk war er sich einig, dass dieses sich wegen zu geringer Batteriekapazitäten noch nicht auf die ständige Einsatzbereitschaft der E-Fahrzeuge verlassen kann, insbesondere nicht bei nächtlichen Notfalleinsätzen. Zudem fehlt die Ladeinfrastruktur. Bisherige Angebote waren für die Anforderungen des Wasserwerks nicht ausreichend leistungsfähig.

Der Vorschlag der SPD, den Taxiverkehr auf E-Fahrzeuge umzustellen, scheitert bisher daran, dass es am Bahnhof See noch keine Schnellladestation gibt. Das Rathaus empfahl dem Ausschuss für Umwelt, Energie und Mobilität deshalb, einen externen Fachmann einzuschalten, mit dem gemeinsam nach Beratung ein Antrag auf Zuschussfinanzierung zur Anschaffung von Elektrofahrzeugen gestellt werden könnte. Gebe es dann eine Förderzusage, bekomme der Ausschuss erneut Gelegenheit, darüber zu beraten, ob man von dem Angebot Gebrauch machen will. Vergleichbar soll bei Möglichkeiten zur Förderung der Ladeinfrastruktur vorgegangen werden, insbesondere die Förderung einer Schnellladestation am Bahnhof See beantragt werden. Der Ausschuss unterstützte das einstimmig.