Eine Pressemitteilung aus dem Starnberger Rathaus:

„Rund 20 Schülerinnen und Schüler der Starnberger Montessori Schule haben zahlreiche Obstbäumchen, darunter Apfel-, Kirsch-, Zwetschgen-, Mirabellen-, Birnen- und Quittenbäume, auf der städtischen Wiese an der Friedhofstraße in Söcking gepflanzt. Die Grundschüler im Alter zwischen sechs bis zehn Jahren nehmen zurzeit an der „Draußen-Schule“ teil, in der die Themen Umwelt, Natur und Kosmos behandelt werden, und waren ganz begeistert von der Idee, einen neuen Lebensraum für Bienen und Insekten zu schaffen.

In Zusammenarbeit mit der Stadt Starnberg entstand in kurzer Zeit die Idee, dass die Schüler selbst einmal eine ganze Reihe an Obstbäumchen anpflanzen dürfen und somit ein Stück Zukunft setzen und sich für die Artenvielfalt stark machen. Tatkräftig unterstützt wurden sie von Dorothea Burger (Grünplanungsamt im Rathaus), Albert Thurl (Leiter der Gärtnerei des städtischen Betriebshofes) und weiteren Gärtnern des städtischen Betriebshofes.

Nach der rund zweistündigen Aktion dankte Dorothea Burger den Schülern für ihren tatkräftigen und engagierten Einsatz: „Ihr könnt nun die Bäume buchstäblich beim Wachsen beobachten und habt einen langfristigen Lebensraum für unsere heimischen Bienen und Insekten geschaffen.“

Eine Überraschung gab es für die Kinder am Ende noch: Sie dürfen ihre Namen auf die Baumstützen der kleinen Obstbäumchen schreiben. So weiß jeder Schüler und jede Schülerin auch noch in ein paar Jahren, welchen Baum sie damals gepflanzt haben. Ein nachhaltiges Projekt für die Zukunft also, nicht nur für die Bienen.“