Wie schon andere Fraktionen hat nun auch die FDP bei Bürgermeisterin Eva John beantragt, man möge umgehend mit den Verantwortlichen der Deutschen Bahn klären, wie für beide Seiten akzeptable Zwischenlösungen für den Bahnhof See und seine Fahrgäste kurzfristig erreicht werden können. Fraktionssprecherin Iris Ziebart weist in ihrem Antragsschreiben darauf hin, dass unabhängig vom derzeit noch laufenden Mediationsverfahren zwischen Stadt und Bahn in einem Zeitraum von zehn Jahren nicht mit dem Abschluss von Planungs-, Genehmigungs- und Bauverfahren zu rechnen ist. Da die derzeitigen Zustände jedoch für die Bürger nicht zumutbar, nicht zu ertragen und vermutlich auch nicht im Interesse einer kundenorientierten Bahn seien, sollten zumindest provisorisch barrierefreie Zugänge und Bahnsteigdächer hergestellt werden.