Keinen Erfolg hatte der Antrag von DPF-Stadträtin Angelika Kammerl, das Geländer am Georgenbach zu verändern. Statt dem benutzen Naturholz, solle eine Stein- oder Kunststoffauflage verwendet werden. Kammerl ging es um die Gefahr, sich am Holz Spreizel einzuziehen, was ihr angeblich schon passiert sei.

Kilian Cresnik, im Rathaus für Straßen- und Landschaftsbau zuständig, hatte in der Beschlussvorlage erläutert, der jetzige Handlauf bestehe aus naturbelassenen fein gehobelten Eichenbohlen. Nach Inaugenscheinnahme sei kein Handlungsbedarf festgestellt worden. Es bestehe keine Verletzungsgefahr.

Kammerl sprach dagegen von einer Fehlentscheidung, die zu ständigen Reparaturen führe. Michael Mignoli (BLS) unterstützte sie: „Ich bin aber für einen Metall-Handlauf.“ Sein Fraktionskollege Franz Heidinger wusste, dass es „tolle Angebote“ für Kunststoff-Handläufe gebe. Architektin Iris Ziebart (FDP) meinte: „Ich als Fachfrau empfehle, alle lackierten Handläufe in der Stadt gegen geschliffenes Naturholz auszutauschen.“ Denn nur dann gebe es nicht die ständige Nachschleiferei. Sie beantragte das Ende der Debatte. Kammerls Antrag wurde mit 6:23 Stimmen abgelehnt.