Für das Gebiet zwischen Dorfstraße, Huberweg und Maurerberg in Hadorf wird gerade ein Bebauungsplanverfahren durchgeführt. Ziel ist die Sicherung des dörflichen Gebietscharakters. Der Bauausschuss hatte in seiner jüngsten Sitzung die Anregungen aus der öffentlichen Auslegung abzuwägen. CSU-Stadtrat Gerd Weger wetterte zum wiederholten Mal dagegen, dass die Bauverwaltung in dem fraglichen Bereich einen Neubau mit sechs Wohneinheiten genehmigt hatte. Die Anzahl der Wohnungen ist ihm Dorn im Auge. Er hält das für ein Dorf, noch dazu in einem Haus, für nicht angemessen. Allerdings ist dabei kein Hochhaus entstanden, denn die Wohnungen liegen wie bei Reihenhauszeilen entlang der Straße aufgereiht. Die Häuserzeile weist keine für die Umgebung ungewöhnliche Höhe oder Baumasse auf, denn Hadorf ist noch ländlich geprägt mit großen Bauernhäusern. Das sieht Weger anders und verlangte im Bauausschuss im nunmehrigen Bebauungsplan festzulegen, dass eine bestimmte Grundstücksgröße vorliegen muss, damit eine genehmigungsfähige Anzahl an Wohneinheiten zugelassen werden kann. Diese Diskussion ist im Gremium schon mehrfach auf Wegers Vorhaltungen hin geführt worden. Sein Anliegen wurde auch diesmal, allerdings nur knapp, mit 6:7 Stimmen abgelehnt. Die aus anderen Gründen nochmals veränderten Pläne werden nochmals öffentlich ausgelegt.