Die Stadtratsfraktion Bündnis-Mitte-Starnberg hat folgenden Antrag an Bürgermeisterin Eva John gestellt:

„Der Stadtrat möge beschließen, eine Auszeichnung an Menschen zu vergeben, die sich in herausragender Weise eingesetzt haben, um Menschen und/oder Tiere aus akuten Notlagen zu retten. Hierzu möge der Stadtrat eine Medaille für ‚Starnberger Zivilcourage‘ ins Leben rufen, die künftig an Starnberger Bürger verliehen wird, die durch ihr mutiges und beherztes Einschreiten Schlimmes verhindern konnten. Ebenso kann die Medaille an nichtortsansässige Personen vergeben werden, die im Stadtgebiet der Stadt Starnberg durch ihr couragiertes Eingreifen Schlimmes verhindert haben. Die Auszeichnung soll in Form einer Medaille verliehen werden, die durch die Erste Bürgermeisterin zeitnah zum entsprechenden Anlass vergeben wird.

Die Verwaltung wird aufgefordert, eine Satzung zu erarbeiten und dem Stadtrat vorzulegen. Bei der Bearbeitung und auch für die spätere Umsetzung könnten sowohl Polizei als auch der Weisse Ring miteinbezogen werden.“

Zur Begründung führen die Antragsteller Josef Pfister, Christine Lipovec und Anton Summer an, dass es oftmals nicht bekannt werde, wenn Bürger in Gefahrensituationen sofort handeln, statt wegzusehen. Nicht selten gefährdeten diese sogar ihr eigenes Leben dabei. Um diesen „besonderen Menschen“ die gebührende Wertschätzung zukommen zu lassen, sei „eine besondere Auszeichnung“ wünschenswert. Damit könnten solche Beispiele entsprechend gewürdigt werden und zugleich als Vorbild für künftiges Handeln anderer Menschen dienen, schreiben sie.