Weil bei der Abstimmung in der Stadtratssitzung am 2. Mai 2019 über die von Angelika Kammerl (DPF) beantragte Satzung über die Abhaltung von Bürgerversammlungen angeblich nicht allen Stadträten klar war, über welche Fassung der mehrmals von Kammerl überarbeiteten – auch weil von der Rechtsaufsicht beanstandet – Satzung abgestimmt worden ist, musste der Stadtrat erneut ein Votum abgeben (siehe Satzung für Bürgerversammlungen). Jetzt lag die Komplett-Fassung vor. Klaus Huber (WPS) verlangte, den Tagesordnungspunkt zu vertagen, was das Gremium aber mit 6:18 Stimmen ablehnte. Auf jegliche Diskussion wurde verzichtet. Die Satzung wurde mit 14:10 Stimmen bestätigt. Christine Lipovec (BMS) gab anschließend zu Protokoll, sie habe gegen die Satzung gestimmt, weil die Bürger selbst es in der Bürgerversammlung abgelehnt hätten, eine solche Satzung einzuführen. Die WPS schloss sich Lipovec an. In Kraft tritt die neue Satzung mit der heutigen Bekanngabe im Amtsblatt.