Wie heute deutschlandweit in der Presse zu lesen war, ist eine Feier am Rande des jährlichen Sommerfestes des Gymnasium Starnberg eskaliert. Ein junger Mann habe sich weder vom Sicherheitsdienst noch von den Einsatzkräften der Polizei beruhigen lassen, so dass die Beamten ihn mit auf die in der Nachbarschaft liegende Polizeiinspektion Starnberg nahmen. Das habe zur Folge gehabt, dass sich eine große Gruppe Jugendlicher aufmachten, um ihren Bekannten zu befreien. Dabei sei es zu Sachbeschädigungen am Gebäude der Polizeiinspektion gekommen. Andere Berichte, wonach Schüler des Gymnasiums die Randale angezettelt hätten, haben sich heute nicht erhärtet. Die Polizei hat laut Pressemeldungen eine Untersuchung eingeleitet.

Hier die gemeinsame Presseerklärung, die die Schulleitung, deren Elternbeirat und der Sachaufwandsträger der Schule, die Stadt Starnberg heraus gegeben hat:

„Gemeinsame Presseerklärung des Gymnasiums Starnberg, des Elternbeirats und der Stadt Starnberg

Mit großer Betroffenheit verfolgen wir die Presseberichterstattung über die scheinbare Eskalation des Sommerfestes des Gymnasiums.

Richtig ist, dass es sich beim Sommerfest des Gymnasiums um ein Schulfest mit geladenen Gästen (Schüler, ehemalige Schüler, Eltern, Lehrkräfte und Freunde der Schule) handelt. Dieses Fest findet in den Innenhöfen des Gymnasiums statt. Zur Sicherstellung, dass nur Berechtigte das Schulgelände betreten, wurde wie in den Vorjahren ein Sicherheitsdienst organisiert.

Es ist uns wichtig festzustellen, dass das Schulfest ohne Probleme und harmonisch abgelaufen ist. Schwierigkeiten gab es allerdings bei einer privaten Parallelfeier außerhalb des Schulgeländes im öffentlichen Raum. Nachdem sich ein vom Sicherheitsdienst abgewiesener Jugendlicher dort weiterhin sehr störend benahm, wurde von einem Mitarbeiter des Sicherheitsdienstes die benachbarte Polizei um Hilfe gebeten. Nach Zeugenangaben gestaltete sich die Festnahme sehr schwierig, weshalb der Polizeieinsatz ausgedehnt wurde. Die genauen Abläufe werden sicher durch die polizeilichen Ermittlungen konkretisiert werden.

Es ist uns wichtig festzustellen, dass weder das Sommerfest des Gymnasiums noch ein Schüler unseres Gymnasiums Anlass für die Eskalation war.

Heute Morgen haben bereits viele Schülerinnen und Schüler des Gymnasiums den Vorfall sehr bedauert und dies in einem Schreiben an die Polizei zum Ausdruck gebracht. Sie sprechen sich in dem Schreiben ganz im Sinne unserer Schulvereinbarung sowie des Schulprojekts „Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage“ gegen jede Gewalt gegenüber der Polizei aus und machen klar, dass sie hinter der Arbeit der Polizei stehen und sie unterstützen.

Um einer Wiederholung solcher Ereignisse präventiv entgegen zu treten, wird das Gymnasium das Zusammenwirken mit der Polizei suchen, um diese problembehafteten Parallelfeiern im öffentlichen Raum direkt in Schulnähe künftig zu verhindern.“

gez. Eva John, 1. Bürgermeisterin

gez. Josef Parsch,  Schulleiter

gez. Tatjana von Groll-Schacht, Vorsitzende des Elternbeirats der Stadt Starnberg