Die UWG-Stadtratsfraktion wollte vom Rathaus wissen, was in Sachen „Mietwohungsbau Am Wiesengrund“ seit Jahresbeginn geschehen ist. Wie berichtet umfasst das Einheimischenmodell Am Wiesengrund nicht nur Reihenhäuser für Familien, sondern auch mehrere Geschosswohnungsbauten, die die Reihenhäuser umgeben sollen. Es war Beschluss des Stadtrates, zunächst gemäß den beschlossenen Vergabe- und Zulassungsbedingungen die Reihenhausgrundstücke an die erfolgreichen Bewerber zu vergeben. Wie Bürgermeisterin Eva John schon mehrmals erklärt hat, gibt es in der Stadtverwaltung nur einen Mitarbeiter für das Gesamtprojekt, weshalb man Schritt für Schritt vorgehen müsse. Inzwischen habe der Kreistag zugestimmt, den nur rund 500 Quadratmeter großen Zipfel der Gesamtfläche für das Einheimischenmodell, der noch Teil des Landschaftsschutzgebietes gewesen ist, aus der Schutzgebietsverordnung zu entlassen, so dass der Bebauungsplan rechtskräftig werden kann. In Kürze beginne die Vergabe der Reihenhausgrundstücke, danach müssten mit den zum Zug kommenden Bewerbern die Notarverträge abgeschlossen werden. Um ein Konzept für den Mietwohnungsbau könne sich die Verwaltung also frühestens im Herbst kümmern. Von Beginn an hatte man offen gelassen, ob in den geplanten Geschossbauten Mietwohnungen oder Eigentumswohnungen entstehen sollen. Hierzu gibt es noch keine Stadtratsentscheidung.