Einstimmig hat der Ausschuss für Energie, Umwelt und Mobilität des Stadtrates beschlossen, ein Förderprogramm für die Anschaffung von Lastenfahrrädern (500 Euro pro Rad) aufzulegen und ein Leihsystem in Kooperation mit einem örtlich ansässigen Fahrradgeschäft zu etablieren. Für beide Varianten erhielt die Verwaltung den Auftrag, Konzepte zu erarbeiten.

Der Antrag der Grünen, der Anstoß zu dieser Entscheidung war, lautete etwas anders. Demnach sollte mit Hilfe eines Förderprogramms die Anschaffung von Lastenfahrrädern schmackhaft gemacht werden, und die Stadt Starnberg hätte ebenfalls solche Räder anschaffen und dann verleihen sollen. Eines hat sie bereits in Betrieb.

Bis zu 500 Euro Zuschuss könnten laut ersten Gedanken zum Förderprogramm zusätzlich drin sein, wenn ein Antragsteller nachweist, dass er mit der Anschaffung eines Lastenpedelecs ein mit Benzin oder Diesel betriebenes Fahrzeug ersetzt. Gegen die Verleihung solcher Fahrräder durch die Verwaltung im Rathaus spreche aber, so heißt es in der Beschlussvorlage, dass diese Räder entweder im Rathaus oder durch Fachfirmen gewartet werden müssten,  um Haftungsansprüchen  vorbeugen zu können. Insgesamt wird mit jährlichen Kosten für das Förderprogramm von 20000 Euro gerechnet.