Eine Pressemitteilung der STAgenda Verkehr:

„Die Mittelschüler präsentieren der Bürgermeisterin ihre Vorschläge für das Schulviertel

Inspiriert von der Stagenda Initiative ‚Lebendiges Starnberg’ haben die Schülersprecher der Mittelschule Starnberg in ihrer Schule einen Verkehrsworkshop ins Leben gerufen: Denn, wie Deniz erläutert: „Die Verkehrssituation rund um Kita, Grund-, Mittelschule und Gymnasium ist jeden Tag unerträglicher.“ Trotz mancher Bemühungen der Stadt in den zurückliegenden Jahren ist der sichere Schulweg noch immer von zu viel Durchgangsverkehr bedroht. So dass sogar Eltern ihre Kinder lieber mit dem Auto vor die Schultüre fahren – und damit die Situation noch verschärfen. Ganz abgesehen von der Klimabelastung, gegen die Schüler weltweit auf die Strassen gehen.

Mit Tunneleröffnung, besser aber auch schon früher, ist die Gelegenheit dann da, den Durchgangsverkehr durch Starnberg und durch das Schulviertel auszusperren, und wie Ayse meint, „den Platz den Kindern zurückzugeben“. Kristina kann sich vorstellen, die Himbselstrasse schon heute zur Einbahnstrasse zu machen und so endlich Platz für einen breiten Fuss- und Radweg zu gewinnen. „Langfristig könnte man die Himbselstrasse auch für den Durchgangsverkehr sperren“, erklärt Deniz, „da die Bewohner ja durch die Ferdinand-Maria-Strasse und den Riedener Weg ins Viertel kämen. Das gleiche gilt auch für die Otto-Gassner-Strasse ab Mittelschule.“

Da die Schüler jeden Tag auf den ÖPNV angewiesen sind, fallen ihnen Unzulänglichkeiten im Busverkehr besonders auf: So sind die Busse morgens und mittags oft überfüllt und Schüler bleiben zurück. Manchmal an Haltestellen ohne Unterstand im Regen. Hier wünschen sie sich längere oder mehr Busse und mehr Wartehäuschen. Dort wären dann auch Paperkörbe sinnvoll – und dass Zigarettenautomaten in der Nähe verschwinden.

Kristina plädiert für „mehr Zebrastreifen, insbesondere an der Hanfelder Strasse, wo die Schüler an einigen Stellen um ihr Leben fürchten müssen.“ Insgesamt gibt es einfach zu viele Autos auf den Strassen.

Alle Vorschläge präsentierten die Schüler diese Woche dem stolzen Direktor Heinz Pressl und der Bürgermeisterin Eva John.  Sie hat sich über das Engagement und das hohe Niveau sehr gefreut und den Schülern im Namen der Stadt zugesagt, sich der Anregungen und Wünsche zeitnah anzunehmen, „Vielleicht ist das ein oder andere schon vor dem nächsten Schul-Sommerfest umgesetzt.“ „