Im Ausschuss für Energie, Umwelt und Mobilität des Stadtrates sollte über den Antrag von Angelika Kammerl (DPF) beraten werden, den Probebetrieb mit den vergrößerten Flächen für Fußgänger an der Ecke Josef-Jägerhuber-/Kaiser-Wilhelm-Straße umgehend zu entfernen. Ihre Begründung: Die Maßnahme habe nicht den gewünschten Effekt, Busse und Lieferfahrzeuge müssten mehrmals täglich rangieren, was zu gefährlichen Situationen für Fußgänger  und Radfahrer führe.

Wie berichtet war die Vergrößerung des Gehwegs an dieser Ecke provisorisch durchgeführt worden, um zunächst – wie von der Stadtratsmehrheit beschlossen – zu testen, ob das zu mehr Sicherheit für die nicht motorisierten Verkehrsteilnehmer führt. Sie haben bei der Querung der Straße jetzt einen besseren Einblick in das Verkehrsgeschehen nach beiden Seiten. Vor der Umsetzung hatten Ende 2018 Begehungen mit Polizei, STAgenda-Vertretern und den Busunternehmen stattgefunden. Der Vorschlag stammt vom STAgenda-Arbeitskreis Verkehr  und ist schon Jahre alt. Bürgermeisterin Eva John kündigte an, in der Herbstsitzung des Ausschusses den Erfahrungsbericht zur fachplanerischen Untersuchung vorzulegen. Die Ergebnisse würden gerade zusammengestellt.

Kammerl dazu: „Wenn das in vier Wochen vorgelegt wird, ziehe ich den Antrag zurück. Ich kann auch bis Oktober warten. Vielleicht ist es ja interessant, was Sie erruiert haben. Mir haben Bürger allerdings etwas anderes gesagt.“ Der Ausschuss stimmte unisono zu, dass der DPF-Antrag zurückgezogen und der Bericht abgewartet wird.