Am Sonntag, 8. September beteiligt sich die Stadt Starnberg wieder am Tag des offenen Denkmals und öffnet das denkmalgeschützte Lochmannhaus, die Villa rustica, die Kirche St. Stephan und das Mausoleum des Prinzen Karl für interessierte Bürgerinnen und Bürger. Ziel des Tags des offenen Denkmals ist es, die Öffentlichkeit für die Bedeutung des kulturellen Erbes zu sensibilisieren und Interesse für die Belange der Denkmalpflege zu wecken. 2006 wurde die Deutsche Stiftung Denkmalschutz mit der Aktion Tag des offenen Denkmals als „Ort des Tages” der Kampagne Deutschland – Land der Ideen ausgezeichnet.
Der Tag des offenen Denkmals wird seit 1993 bundesweit koordiniert durch die Deutsche Stiftung Denkmalschutz. Er kommt nur dank der Initiative vieler Institutionen, Kreise, Städte, Gemeinden, Verbände, Vereine, privater Denkmaleigentümer und Bürgerinitiativen zustande.

Museum Starnberger See:
Das denkmalgeschützte „Lochmannhaus“ zeugt vor allem von dem mühseligen Leben der ansässigen Bevölkerung. Dabei ist das spätestens um 1520 errichtete Bauernhaus nicht nur der älteste Holzblockbau der Region, sondern birgt zudem den Sommersitz einer Münchner Patrizierfamilie aus dem 16. Jahrhundert. Seit 1914 beheimatet es das Museum; 2008 wurde es um einen modernen Museumsbau erweitert.
Geöffnet am Tag des offenen Denkmals von 10:00 bis 17:00 Uhr Führung am Tag des offenen Denkmals um 12:00 Uhr

Thema: Von Holz und Beton: Das Lochmannhaus und der Museumsneubau als ungleiche Geschwister Führung mit den Architekten des Neubaus Guggenbichler und Netzer und den Bauforschern Hinz und Franz, die das Lochmannhaus untersucht haben.